Книга Вечной Премудрости
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da si das tote chint von deine (deinen?) herczen prachen, des iamerleichen schaidens,
der ellenden fuezztrit, des jamerigen herczen, das du hin wider hest, und der getrewen statichait,
die du im allain in allen seinen noten uncz in das grab laystest, erwirb mir von deinen czartten chind, das ich in dein laid und in das sein alles mein laid verpind, das ich mich zu jm in sein grab vor allem czeitleichem chumer [88r] versliezz,
das mir alle dise welt pring ein ellend,
das ich nach im trag einen gruntlosen iamer,
und das ich in seinen lob und in deinem dinst hab uncz in das grab ein states beleyben. Amen.
Молитва по причащении [401]
[32r] Wenn man sich beruchen wil, so sol man das gepett sprechen.
Eya du lebentige frucht und gymme, du wunnicleicher aphel gepelcz et awz vaterleichem herczen, du suzzer trawb von cipern in den wein gartten engadi,
401
BdEW 303, 1–25.
wer geit mir heut, das ich also wirdicleich emphahe dich, das dich ge-lufte zu mir zu chomen,
und pen mir zu beleiben, und von mir nymm’ ze chomen.
Eya [32v] gruntloses gut,
das da hymelreich
und ortreich (ertreich?) erfullet,
naig dich heut genedicleich zu mir
und versmech (versmoch?) nicht dein arme creatur.
Herr, ich pin dein nicht wirdig, ich pin dein aber notdurftig.
Ach, czartter herr, pist du nicht der, der hymel und erd mit ainem wort beschaffen hat?
Herr, mit ainem wort macht du mein sieche sele gesunt machen.
O czartt’ herr, tu mir nach deinen genaden und nach dein’ gruntlosen parmherczichait
und nicht nach meinen verdienen.
Du pist doch das unschuldig osterlamp, das hewt fur aller menschen sund geopphert wirt.
Ach suzzes wolgesinaches hymelprot, das allen [33r] suzzen gesmach an im hat,
nach yedes herczen begir,
mach hewt lustig in dir den durren munt mein’ sele speis und trankch,
sterkch und czier
und verain dich mynnicleich mit mir.
Ach ewige weishait, nu chum hewt chreffticleich in mein sele, das du all mein veint vertreibst
und meinen gepresten verswendest und mir all mein sund vergebest.
Erleucht meinen syn mit dem liecht des rechten gelauben,
enczund meinen willen mit deiner suzzen mynne,
mach chlar mein begir mit dein’ froleichen gegenburtichait,
und gib allen meinen chrefften tugent und volchomenhait,
und bewar mich an meinem end,
das ich dich offenberleich werd niessen in ewig’ salichait,
des helff mir der Vater und der Sun und der heylig Gaist. Amen.
Молитвы
[761] Ein gut gepett:
O fliezender prunn aller hymelischer weishait, herr Jhesu Christe, al-lerhochster schatz der chunst, und aln (ain?) fluzz aller seld, ain liecht der vernunft und ain chraft der gedechtnuss, des hochsten gotes des vaters wort,
und hast an dem phugstag den czwelfpoten gegeben, verstantndss und vernunft,
allerheyligen schrift mit dem influzz des heyligen gaistes.
Ich pitt, das du mit andacht mein hercz und mein sele erfullest mit dem liecht des heyligen gaistes, das ich mug erchennen was
dich an gehort und mug sein gebenkchen und mug es unczicleich reden [76v] zu lob und zu eren deinem namen
und zu uncz und zu seld leib und sele durch Jhesum Christum, der mit dem vater und mit dem heyligen gaist lebt und regniret (requiret?) got ewicleich. Amen.
[76v] Vor dem crucifi x sprich das gepett:
Jhesu unser erlosung, liebe begir und got schopher aller ding und ain mensch in dem end diser czeit, welche guet hat dich uberchomen, das du woldest tragen unser sund
und laydest dem pittern tod, das du uns mochtest losen von dem ewigen tod;
du hast durch gangen die tur der helle
und hast erloset die gavangen und hast gesiget erberleich und sitzest zu der [77r] czesem deines vaters,
die selb guet czwingt dich zu uberwinden unser poshait mit dein’ par-mung
und mach sat mit deynem anplikch die andechtigen.
Eresey dir, herre,
du pist gen (gegen?) hymel gevaren (genaren?)
und lob sey dir mit deinem vater
und mit dem heyligen gaist ewicleich. Amen.
[77r] Ein guter segen:
[77v] Ich gesegen mich
und emphilch mich in die chraft der uberwallenden wunden Jhesu Christi,
und in die beguss der peche, der czaher des swaizes, des pluts,
das mein lieb’ herr vergozz,
und in die mynnende chraft seines todes
und in die heylichait des chreftigen sacramentes, des heyligen leychnams unsers herren jhesu christi.
Ich pirg mich
und wint mich in das rain geheyligt, plut darawz gemacht, ward die rain und edel menschait Jhesu Christi.
Ich emphilch mich in die stat und in den grunt, da das sper wider chert in dem herczen Jhesu Christi, unsers herren.
Ich emphilch mich under den stam des h6rtten chreuczes Jhesu Christi.
Ich emphilch mich dem [78r] heyligen chreucz daran mein lieb’ herr erstorben ist.
Ich hab mich zu dem chreucz, das sich selber durch mich zu dem chreucz gemacht hat.
Ich spreng mich mit dein wadel, der da vol ward des heyligen pluts, das mein lieb’ herr vergozz an der sewl;
herr, mein’ (niem’?) mit dem wadel vertreib von mir alle mein men-schleiche plodichait
und vertreib von mir all mein veind,
das si nymmer chain ursach oder gewalt den (gegen?) mir gewynnen vor meinen tod uncz an meinen tod. Amen.
[33v] Mit dem gepett mant man unser frawen, wie sy under dem chreucz stund: