ЖАНРЫ

Бременские музыканты и другие сказки / Die Bremer Stadtmusikanten und andere M?rchen
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1. Der Hund ball – bellte – belle, als er die Katze sah.

2. Die Gesellen wurden – sei – waren von seinen Herren fortgejagt.

3. Die R"auber erschraken – erschrieken – erschrakten gewaltig.

4. Der Esel rann – rannte – gerannt an dem Hund vorbei.

5. Der Hauptmann befohl – befehl – befahl seinen Leuten in das Haus zur"uckzukehren.

V. Вставьте окончания, если необходимо:

1. Der dumm___ Hahn

2. Ein__ holzern___ Haus

3. Die klug___ Katze

4. Ein__ sicher___ Schlafst"atte

5. Das krumm___ Bein.

Ключи к упражнениям

I.

1. alt: "alter – der (die, das) "alteste

2. klug: kl"uger – der (die, das) kl"ugste

3. winzig: winziger – der (die, das) winzigste

4. laut: lauter – der (die, das) lauteste

5. gross: gr"osser – der (die, das) gr"osste

6. blass: blasser/ bl"asser – der (die, das) blasseste

7. voll: voller – der (die, das) vollste

8. m"achtig: m"achtiger – der (die, das) m"achtigste

9. teuer: teurer – der (die, das) teuerste

10. lustig: lustiger – der (die, das) lustigste

II.

1. Auf ein Zeichen begann das Fest.

2. Der Dieb hielt f"ur gut, sich selbst der Polizei auszuliefern.

3. Der entsetzliche L"arm ging allen durch Mark und Bein.

4. Das Regenwetter kam unserem Ausflug in die Quere.

5. Was kann er im Sinn haben?

III.

1. Der Esel wollte nach Bremen weglaufen.

2. Zuerst traf er den Hund.

3. Es kamen vier Tiere zum R"auberhaus.

4. Der Hahn merkte das Licht in dem Haus.

5. Er glaubte es gab eine Hexe im Haus.

IV.

1. Der Hund bellte, als er die Katze sah.

2. Die Gesellen wurden von seinen Herren fortgejagt.

3. Die R"auber erschraken gewaltig.

4. Der Esel rannte an dem Hund vorbei.

5. Der Hauptmann befahl seinen Leuten in das Haus zur"uckzukehren.

V.

1. Der dumme Hahn

2. Ein holzernes Haus

3. Die kluge Katze

4. Eine sichere Schlafst"atte

5. Das krumme Bein.

Rumpelstilzchen

Es war einmal [28] ein M"uller, der war arm, aber er hatte eine sch"one Tochter. Nun traf es sich [29] , dass er mit dem K"onig zu sprechen kam, und um sich ein Ansehen zu geben [30] , sagte er zu ihm: “Ich habe eine Tochter, die kann Stroh zu Gold spinnen.” Der K"onig sprach zum M"uller: “Das ist eine Kunst, die mir wohl gef"allt, wenn deine Tochter so geschickt ist, wie du sagst, so bring sie morgen in mein Schloss, da will ich sie auf die Probe stellen [31] .”

28

einmal – однажды

29

es traf sich – (так) случилось

30

Ansehen geben – произвести впечатление

31

auf die Probe stellen – подвергать испытанию

Als nun das M"adchen zu ihm gebracht ward [32] , f"uhrte er es in eine Kammer, die ganz voll Stroh lag, gab ihr Rad und Haspel und sprach: “Jetzt mache dich [33] an die Arbeit, und wenn du diese Nacht durch bis morgen fr"uh dieses Stroh nicht zu Gold versponnen hast, so musst du sterben.” Darauf schloss er die Kammer selbst zu, und sie blieb allein darin. Da sass nun die arme M"ullerstochter und verstand gar nichts davon, wie man Stroh zu Gold spinnen konnte, und ihre Angst ward immer gr"osser, dass sie endlich zu weinen anfing. Da ging auf einmal die T"ure auf, und trat ein kleines M"annchen herein und sprach: “Guten Abend, Jungfer M"ullerin, warum weint Sie so sehr?”

32

ward (устар.) = wurde; gebracht wurde – была приведена, ее привели

33

sich machen – взяться, приниматься; mache dich – берись, принимайся (за дело)

“Ach,” antwortete das M"adchen, “ich soll Stroh zu Gold spinnen und verstehe das nicht.” Sprach das M"annchen: “Was gibst du mir, wenn ich statt deiner spinne?” – “Mein Halsband,” sagte das M"adchen. Das M"annchen nahm das Halsband, setzte sich vor das R"adchen, und schnurr, schnurr, schnurr, dreimal gezogen, war die Spule voll. Dann steckte es eine andere auf, und schnurr, schnurr, schnurr, dreimal gezogen, war auch die zweite voll: und so gings fort bis zum Morgen, da war alles Stroh versponnen, und alle Spulen waren voll Gold.

Bei Sonnenaufgang kam schon der K"onig, und als er das Gold erblickte, erstaunte er und freute sich, aber sein Herz ward nur noch geldgieriger. Er liess die M"ullerstochter in eine andere Kammer voll Stroh bringen, die noch viel gr"osser war, und befahl ihr, das auch in einer Nacht zu spinnen, wenn ihr das Leben lieb w"are [34] . Das M"adchen wusste sich nicht zu helfen [35] und weinte, da ging abermals die T"ure auf, und das kleine M"annchen erschien und sprach: “Was gibst du mir, wenn ich dir das Stroh zu Gold spinne?”

34

wenn ihr das Leben lieb w"are – (если) жизнь была ей мила (сослагательное наклонение)

35

wusste sich nicht zu helfen – не знала, как себя выручить; не умела себе помочь

“Meinen Ring von dem Finger,” antwortete das M"adchen. Das M"annchen nahm den Ring, fing wieder an zu schnurren mit dem Rade und hatte bis zum Morgen alles Stroh zu gl"anzendem Gold gesponnen. Der K"onig freute sich "uber die Massen bei dem Anblick, war aber noch immer nicht Goldes satt, sondern liess die M"ullerstochter in eine noch gr"ossere Kammer voll Stroh bringen und sprach: “Die musst du noch in dieser Nacht verspinnen: gelingt dir’s [36] aber, so sollst du meine Gemahlin werden.” – “Wenn’s auch [37] eine M"ullerstochter ist,” dachte er, “eine reichere Frau finde ich in der ganzen Welt nicht.” Als das M"adchen allein war, kam das M"annlein zum drittenmal wieder und sprach: “Was gibst du mir, wenn ich dir noch diesmal das Stroh spinne?” – “Ich habe nichts mehr, das ich geben k"onnte,” antwortete das M"adchen. “So versprich mir, wenn du K"onigin wirst, dein erstes Kind.” – “Wer weiss, wie das noch geht,” dachte die M"ullerstochter und wusste sich auch in der Not nicht anders zu helfen; sie versprach also dem M"annchen, was es verlangte, und das M"annchen spann daf"ur noch einmal das Stroh zu Gold. Und als am Morgen der K"onig kam und alles fand, wie er gew"unscht hatte, so hielt er Hochzeit mit ihr, und die sch"one M"ullerstochter ward eine K"onigin.

36

dir’s = dir das

37

Wenn es auch – даже если, даже хотя, пусть [она] и…

"Uber ein Jahr brachte sie ein sch"ones Kind zur Welt und dachte gar nicht mehr an das M"annchen: da trat es pl"otzlich in ihre Kammer und sprach: “Nun gib mir, was du versprochen hast.” Die K"onigin erschrak und bot dem M"annchen alle Reicht"umer des K"onigreichs an, wenn es ihr das Kind lassen wollte; aber das M"annchen sprach: “Nein, etwas Lebendes ist mir lieber als alle Sch"atze der Welt.” Da fing die K"onigin so an zu jammern und zu weinen, dass das M"annchen Mitleiden mit ihr hatte. “Drei Tage will ich dir Zeit lassen,” sprach er, “wenn du bis dahin [38] meinen Namen weisst, so sollst du dein Kind behalten.”

38

bis dahin – до тех пор, к этому времени

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