Бременские музыканты и другие сказки / Die Bremer Stadtmusikanten und andere M?rchen
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Nun besann sich die K"onigin die ganze Nacht "uber auf alle Namen, die sie jemals geh"ort hatte, und schickte einen Boten "uber Land, der sollte sich erkundigen weit und breit [39] , was es sonst noch f"ur Namen g"abe [40] . Als am andern Tag das M"annchen kam, fing sie an mit Kaspar, Melchior, Balzer, und sagte alle Namen, die sie wusste, nach der Reihe [41] her, aber bei jedem sprach das M"annlein: “So heiss ich nicht.” Den zweiten Tag liess sie in der Nachbarschaft herumfragen, wie die Leute da genannt w"urden, und sagte dem M"annlein die ungew"ohnlichsten und seltsamsten Namen vor “Heisst du vielleicht Rippenbiest oder Hammelswade oder Schn"urbein?” Aber es antwortete immer: “So heiss ich nicht.”
39
weit und breit – везде и всюду; на каждом углу
40
was es sonst noch f"ur Namen g"abe – какие ещё есть имена (косвен. речь)
41
nach der Reihe – по порядку
Den dritten Tag kam der Bote wieder zur"uck und erz"ahlte: “Neue Namen habe ich keinen einzigen [42] finden k"onnen, aber wie ich an einen hohen Berg um die Waldecke kam, wo Fuchs und Has sich gute Nacht sagen, so sah ich da ein kleines Haus, und vor dem Haus brannte ein Feuer, und um das Feuer sprang ein gar zu l"acherliches M"annchen, h"upfte auf einem Bein und schrie:
“Heute back ich,Morgen brau ich,"Ubermorgen hol ich der K"onigin ihr Kind;Ach, wie gut ist, dass niemand weiss,dass ich Rumpelstilzchen heiss!”42
kein einzig – ни единого, ни одного
Da k"onnt ihr denken [43] , wie die K"onigin froh war, als sie den Namen h"orte, und als bald hernach das M"annlein hereintrat und fragte: “Nun, Frau K"onigin, wie heiss ich?” fragte sie erst: “Heissest du Kunz?” – “Nein.” – “Heissest du Heinz?” – “Nein.” – “Heisst du etwa Rumpelstilzchen?”
“Das hat dir der Teufel gesagt, das hat dir der Teufel gesagt,” schrie das M"annlein und stiess mit dem rechten Fuss vor Zorn so tief in die Erde, dass es bis an den Leib hineinfuhr [44] , dann packte es in seiner Wut den linken Fuss mit beiden H"anden und riss sich selbst mitten entzwei.
43
k"onnt ihr denken – можете себе представить
44
hineinfahren – зд. войти в, уйти в
* * * ENDE * * *
I. Образуйте форму простого прошедшего времени от глагола:
kommen, sprechen, sein, haben, treffen, liegen, schliessen, wissen, geben.
II. Вставьте недостающее слово:
1. Wenn du Ansehen ___________ willst, benimm dich h"oflich und anst"andig.
2. Die Hausfrau begr"usste alle G"aste der Reihe ________.
3. Es ________ sich so, dass der Bote h"orte den Namen des M"annleins.
4. Das ganze Stroh war versponnen, keine _________ Spule war leer.
5. Der K"onig glaubte dem M"uller nicht, er wollte aber die M"ullerstochter auf die ___________ stellen.
III. Ответьте на вопросы:
1. Was sollte das M"adchen machen?
2. Wie erlang es dem M"adchen, das zu machen?
3. Warum wollte der K"onig die M"ullerstochter heiraten?
4. Was versprach das M"adchen dem M"annlein f"ur seine Hilfe?
5. Was sollte das M"adchen wissen, um sein Kind zu behalten?
IV. Выберите правильный вариант:
1. Das M"adchen wissen – wusste – weiss nicht, wie Stroh zu Gold zu spinnen.
2. Die Frau K"onigin brachte – bringe – gebracht ein sch"ones Kind zur Welt.
3. Das M"annlein verlangt – verlieng – verlangte, was sie ihm versprochen hat.
4. Die Frau K"onigin fing – fange – gefangen an, alle Namen zu nennen.
5. Das M"annlein gehissen – heisst – hiess Rumpelstilzchen.
V. Подставьте нужный артикль:
1. Das M"annlein wickelte Gold auf ______ Spule auf.
2. Die M"ullerstochter gab dem M"annlein einen Ring von _____ Finger.
3. In die Kammer waren nur _____ Stroh und ______ Spinnrad.
4. Die K"onigin schickte _____ Boten in ____ Nachbarschaft.
5. Nach dem Ring und _____ Halsband hatte das M"adchen nichts mehr, was es dem M"annlein geben konnte.
I.
kommen – kam,
sprechen – sprach,
sein – war,
haben – hatte,
treffen – traf,
liegen – lag,
schliessen – schloss,
wissen – wusste,
geben – gab.
II.
1. Wenn du Ansehen geben willst, benimm dich h"oflich und anst"andig.
2. Die Hausfrau begr"usste alle G"aste der Reihe nach.
3. Es traf sich so, dass der Bote h"orte den Namen des M"annleins.
4. Das ganze Stroh war versponnen, keine einzige Spule war leer.
5. Der K"onig glaubte dem M"uller nicht, er wollte aber die M"ullerstochter auf die Probe stellen.
III.
1. Das M"adchen sollte Stroh zu Gold spinnen.
2. Ein Zauberm"annlein machte das f"ur sie.
3. Der K"onig glaubte, er konnte keine reichere Frau in der ganzen Welt finden und sie war sch"on.
4. Das M"adchen versprach dem M"annlein sein erstes Kind.
5. Das M"adchen sollte den Namen des M"annleins wissen, um sein Kind zu behalten.
IV.
1. Das M"adchen wusste nicht, wie Stroh zu Gold zu spinnen.
2. Die Frau K"onigin brachte ein sch"ones Kind zur Welt.
3. Das M"annlein verlangte, was sie ihm versprochen hat.
4. Die Frau K"onigin fing an, alle Namen zu nennen.
5. Das M"annlein hiess Rumpelstilzchen.
V.
1. Das M"annlein wickelte Gold auf die Spule auf.
2. Die M"ullerstochter gab dem M"annlein einen Ring von dem Finger.
3. In die Kammer waren nur das Stroh und das Spinnrad.
4. Die K"onigin schickte den Boten in die Nachbarschaft.
5. Nach dem Ring und das Halsband hatte das M"adchen nichts mehr, was es dem M"annlein geben konnte.