Ох уж этот Мюллер... Пять немецких детективов для начального чтения
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«Oh, nein! Und wenn wir nicht landen k"onnen?» fragt M"uller die Stewardess.
«Dann werden wir wahrscheinlich woanders landen. Keine Sorge, runter kommen wir bestimmt!»
Nach der Landung m"ussen alle Passagiere aussteigen und durch die Zollkontrolle. Wer nach Barcelona weiterfliegt, soll in den Transitraum, fordert eine Stewardess auf. M"uller und etwa f"unfzig weitere Passagiere folgen der jungen Dame in VIVA AIR Uniform in einen Warteraum. Dort erkl"art sie den Reisenden:
«Meine Damen und Herren! Der Flughafen Mailand ist wegen Nebels endg"ultig geschlossen. Kein Flugzeug kann heute mehr starten oder landen. VIVA AIR hat einen Bus organisiert, mit dem fahren wir nach Genua. Dort wartet eine andere Maschine, die Sie nach Barcelona bringt.»
«Aber, um Gottes willen, wann kommen wir denn dann in Barcelona an?»
«Wo f"ahrt der Bus denn ab?»
«Wie lange dauert die Busfahrt?»
«Wo kann ich mal telefonieren? Ich werde erwartet!»
Alle Passagiere sind sehr nerv"os. M"uller schaut auf seine Uhr. Es ist jetzt 20 Uhr. Seit einer halben Stunde ist sein freund Felix auf dem Flughafen in Barcelona.
Es tut mir Leid.
Aber, um Gottes willen, wann kommen wir denn dann in Barcelona an?
Wo f"ahrt der Bus denn ab?
Wie lange dauert die Fahrt?
Wo kann ich mal telefonieren?
Ich werde erwartet!
5
«Tja (щелчок языком, выражающий, например, невозможность изменить ситуацию), da kann man nichts machen (тут ничего не поделаешь), das ist Schicksal (судьба, n).» Ein junger Mann will M"uller tr"osten (утешить).
«Sie haben vielleicht Nerven (ну и нервы же у Вас)! Ich werde in Barcelona erwartet (меня ждут). Anschliessend (затем) muss ich noch weiter, mit dem Auto. Ich bin gespannt (напряжен, натянут = в напряженном ожидании = мне интересно), wann ich heute im Bett (в постели, n) sein werde. Und ausserdem habe ich seit dem Fr"uhst"uck nichts gegessen!»
«Na ja, aber Sie sind auch nicht der einzige (не единственный). Andere Passagiere haben auch Probleme. "Ubrigens, ich heisse Gerd, Gerd Achter. Mir ist egal (всё равно), wann wir ankommen (прибудем), ich will drei Monate in Spanien bleiben!»
Die Reisegruppe besteht (состоит) haupts"achlich (в основном, die Hauptsache – главная вещь, главное дело) aus Deutschen und Spaniern, auch einige Italiener sind jetzt dabei (при этом = тоже здесь, тоже участвуют). Die Deutschen stehen einzeln (поодиночке) oder zu zweit (вдвоем, парами) herum (вокруг, herumstehen – стоять вокруг или стоять просто так, без дела) und sprechen gar (вовсе) nicht oder nur sehr leise (тихо). Die Spanier haben inzwischen eine grosse Gruppe gebildet (образовали) und diskutieren laut (громко). M"uller versteht ein bisschen Spanisch. Die Spanier schimpfen (ругаются) auf die Organisation hier auf dem Mail"ander Flughafen. Auch die Italiener diskutieren laut in einer Gruppe und schimpfen auf die spanische Fluggesellschaft (ругают авиакомпанию, die Gesellschaft – общество, компания).
Eine Frau, die allein in einer Ecke sitzt (одна в углу), ist sehr nerv"os und liest die ganze Zeit irgendwelche Papiere (какие-то бумаги, документы). Sie schaut (смотрит) auch dauernd (постоянно, всё время) auf die Uhr und raucht eine Zigarette nach der anderen. M"uller sch"atzt (оценивает, полагает), dass sie vielleicht vierzig Jahre alt ist. 'Sicherlich (наверняка) eine Gesch"aftsfrau (деловая женщина), die Arbeit mit Urlaub verbindet (связывает, соединяет)', denkt er.
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«Tja, da kann man nichts machen, das ist Schicksal.» Ein junger Mann will M"uller tr"osten.
«Sie haben vielleicht Nerven! Ich werde in Barcelona erwartet. Anschliessend muss ich noch weiter, mit dem Auto. Ich bin gespannt, wann ich heute im Bett sein werde. Und ausserdem habe ich seit dem Fr"uhst"uck nichts gegessen!»
«Na ja, aber Sie sind auch nicht der einzige. Andere Passagiere haben auch Probleme. "Ubrigens, ich heisse Gerd, Gerd Achter. Mir ist egal, wann wir ankommen, ich will drei Monate in Spanien bleiben!»
Die Reisegruppe besteht haupts"achlich aus Deutschen und Spaniern, auch einige Italiener sind jetzt dabei. Die Deutschen stehen einzeln oder zu zweit herum und sprechen gar nicht oder nur sehr leise. Die Spanier haben inzwischen eine grosse Gruppe gebildet und diskutieren laut. M"uller versteht ein bisschen Spanisch. Die Spanier schimpfen auf die Organisation hier auf dem Mail"ander Flughafen. Auch die Italiener diskutieren laut in einer Gruppe und schimpfen auf die spanische Fluggesellschaft.
Eine Frau, die allein in einer Ecke sitzt, ist sehr nerv"os und liest die ganze Zeit irgendwelche Papiere. Sie schaut auch dauernd auf die Uhr und raucht eine Zigarette nach der anderen. M"uller sch"atzt, dass sie vielleicht vierzig Jahre alt ist. 'Sicherlich eine Gesch"aftsfrau, die Arbeit mit Urlaub verbindet', denkt er.
Tja, da kann man nichts machen, das ist Schicksal.
Sie haben vielleicht Nerven!
Ich bin gespannt, wann...
Mir ist egal, wann wir ankommen.
6
Um 21 Uhr f"ahrt der Bus nach Genua ab (отправляется). Die Italiener sitzen bei den Italienern, die Spanier bei den Spaniern, und die Deutschen sitzen bei den Deutschen. Eine Gruppe singt, eine Gruppe diskutiert und eine Gruppe ist ganz leise.
Auf dem Flughafen in Genua geht dann alles ganz schnell: Das Flugzeug der VIVA AIR fliegt sofort (тут же, сейчас же) ab (вылетает, abfliegen), und nach einer knappen Stunde (меньше чем через час, knapp – так мало, что едва хватает) landet die Reisegruppe auf dem «Aeroporto del Prat» in Barcelona.
Die Pass- und Zollkontrolle ist kein Problem. Am Ausgang (у выхода, m) sucht Helmut M"uller seinen Freund Felix. M"uller sucht eine Telefonzelle (телефонную будку). Er w"ahlt (набирает) die Nummer von Felix.
«!Diga!» (говорите – исп.)
«Wie bitte? "ahm, ist da nicht Felix Neumann?»
«Ach, du bist es Helmut! Mensch, wo bist du denn? Immer noch in Mailand?»
«Wieso in Mailand? Ich...»
«Na, ich war am Flughafen und habe "uber eine Stunde (больше часа) gewartet, und dann hat man mir gesagt, dass der Flug annulliert ist. Seit drei Stunden warte ich auf deinen Anruf (жду звонка)!»