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ЖАНРЫ

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Wir schlagen die T"ur zu und laufen die Treppe hinunter. Im Hof treffen wir unsren Bekannten Demjan Sluzkij. Er ist wie ich Programmierer und arbeitet in der Nachbarabteilung. Wir sind uns "ausserlich sehr "ahnlich. Die Kollegen machen Witze dar"uber, dass wir durch die Arbeit schliesslich alle gleich aussehen werden. Er wohnt im selben Haus und Stockwerk wie Pascha. Der ver"angstigte Pawel hat ihn als Wache am Auto aufgestellt. Das hat alles seine Richtigkeit, aber was h"atte Demjan gegen die Bewaffneten schon ausrichten k"onnen? Wir laden z"ugig unser bisschen Hausrat ins Auto und setzen uns. Im Auto ist es warm, Pascha hatte sogar den Motor laufen lassen. Deshalb war auch die Heizung an.

„Ich habe Durst…“, brummt Sluzkij.

„Oben in der Wohnung steht Mineralwasser! Wir sind sicher eine Weile unterwegs.“

„Los, aber schnell! Lass die Jacke hier, was willst du damit?“

Stimmt, sie ist nur im Weg. In der Eile bin ich ins Schwitzen gekommen und deshalb ziehe ich die Jacke nicht an.

Ich st"urze die Treppe hinauf. Der Fahrstuhl, die Wohnungst"ur… und da auf dem Tisch steht das Mineralwasser!

Ich schnappe mir die Flasche und schlage die T"ur zu. Der Fahrstuhl klimpert melodisch.... erstes Stockwerk. Ich laufe zur Treppe. Wow! Eine Schnur… ich w"are beinahe kopf"uber die Treppe heruntergebrettert. Ich habe mich hingekauert.

Bumm! Bumm!

„Аaaah!“ Draussen Tumult und Schreie. Das Geschrei hallt in der Tiefe des Eingangs wider.

„Stopf ihm das Maul!“

Trocken krachen zwei weitere Sch"usse.

„Die sind erledigt.“

„"Uberpr"uft ihre Dokumente. Beutel, Jacken, alles durchsuchen!“

Ich dr"ucke mich in die Nische. Hier sollten eigentlich Pflanzen stehen, aber daf"ur hat das gesammelte Geld nicht gereicht.

„Das ist Galperin, hier ist auch ein Foto auf dem F"uhrerschein.“

„Wer ist der andere?“

„Hatte keine Papiere dabei.“

„Dann ab nach oben! Hier soll Karasev wohnen. Er steht auch auf der Liste. Drittes Stockwerk, Wohnung 15. Haltet euch nicht zu lange auf.“

Ich h"ore Schritte und m"ochte am liebsten im Stahlbeton versinken. Bloss gut, dass das Licht im Eingang nicht brennt. Dem unbekannten Dieb sei Dank. Aber sie haben vielleicht eine Taschenlampe!

„Chef, hier ist die Kennkarte! Das ist Karasev!“

„Ach, zu dem ist er also gefahren. Das hat er offenbar geschafft. So ein Mist. Wir sollten uns in der Wohnung umsehen. Wer weiss, was da oben los ist! “

Stiefel auf dem Asphalt. Jetzt sind sie am Eingang und gleich suchen sie die Halle mit der Taschenlampe ab. Warum? Wozu brauchen sie hier eine Taschenlampe. Draussen ist es noch hell. Vielleicht haben sie "uberhaupt keine Taschenlampe. Die Leuchtdioden des Fahrstuhls leuchten immer und sind nicht zu "ubersehen. So war es auch. Die zwei B"osewichter liefen, ohne zu "uberlegen, zum Fahrstuhl und erst im letzten Moment hielt einer der beiden die Lampe auf den Knopf, um den Fahrstuhl zu rufen. Das Signal klimperte melodisch und der Fahrstuhl fuhr hoch zu meinem Stockwerk.

Und jetzt? Jetzt fahren sie nach oben, hebeln die Wohnungst"ur aus und gehen in meine Wohnung. Und was dann?

Keine Ahnung, wonach sie suchen. Es wird keine f"unf Minuten dauern, um in der Wohnung alles umzukrempeln. In meiner modern eingerichteten Wohnung sind kaum M"obel. Dann gehen sie nach unten. Es macht keinen Unterschied, ob sie zu Fuss gehen oder mit dem Fahrstuhl fahren. Sie werden mich auf jeden Fall entdecken, die Nische ist sowohl vom Fahrstuhl als auch von der Treppe gut zu sehen. Ausserdem haben sie eine Taschenlampe.

Mit bleiben also gerade einmal f"unf Minuten? Vielleicht auch sechs oder sieben und dann kann ich mich hier begraben lassen. Soll ich auf den Hof laufen? Und wie viele sind bei den Autos? Die werden sich mit Sicherheit nicht blind und taub stellen. Tja… Das ist wirklich nicht lustig.

Ich weiss nicht, welcher Affe mich biss! Anstatt mir ein zuverl"assigeres Versteck zu suchen, lief ich die Treppen hinauf. Die Treppenabs"atze sind eher modern, keine Winkel oder Ecken. Einsicht von allen Seiten. Ausserdem sind sie beleuchtet und auch ohne Taschenlampe hell genug. Wenigstens war ich klug genug, keinen L"arm zu machen. Ich zog die Halbschuhe aus und lief auf Str"umpfen nach oben. Zweites Stockwerk, drittes Stockwerk… Oben krachte und knallte es. Das war die T"ur!

„Das ist Hausfriedensbruch. Sie sind gesetzwidrig in Privateigentum eingedrungen. Ich rufe die Polizei.“

Das war meine Alarmanlage. Selbstgebaut. Ja, diese Klingel n"utzt jetzt auch nicht viel… Raubmord interessiert die Polizei heutzutage nicht.

„So ein Mistst"uck“, schimpft einer von oben. „Ich h"atte beinahe abgezogen. Na warte!“

Es kracht. Die Alarmanlage verstummt.

„Schon besser!“

Ich steige weiter nach oben und schaue vorsichtig um die Ecke. Die Wohnungst"ur steht sperrangelweit offen, im Flur ist das Licht eingeschaltet. Das hatte ich doch ausgemacht! Durch den T"urrahmen ist niemand zu sehen, aber aus der Wohnung dringen Stimmen.

Nichts wie weg!

Ich dr"ucke die Halbschuhe an die Brust und versuche, keinen L"arm zu machen. Dann "uberquere den Treppenabsatz und wende mich der Treppe zu, die nach oben f"uhrt. Da verliessen mich pl"otzlich die Kr"afte. Ich konnte mich nicht von der Stelle r"uhren und liess mich einfach auf den Boden fallen. Ich kann nicht mehr weiter nach oben laufen und bin gerade noch bis zum Treppenabsatz gekommen.

Die Stimmen sind jetzt lauter. Wahrscheinlich haben die Unholde nichts gefunden und kehren zur"uck.

„H"ang f"ur alle F"alle was an die T"ur“, sagt der Typ, der sich vor der Alarmanlage erschreckt hat.

„Wozu denn? Der Hausherr liegt da unten und ist erledigt!“

„Wer weiss… Vielleicht kommt einer seiner Freund vorbei.“

„Ha ha! Wenn er "uberlebt hat! Ausserdem k"onnte ein Nachbar herumschn"uffeln!“

„Na und? Was hat dir der Nachbarn getan?“

„Hm!“ „Na gut…“, gibt der andere nach.

Er macht sich an der T"ur zu schaffen. Unterdessen hat sich der erste eine Zigarette angesteckt. Ich rieche den Rauch.

„Alles klar… wie im Lehrbuch! Hier kommt keiner leben raus!“

„Wenn wir Gl"uck haben, k"ummern sich unsere schlauen Auftraggeber nicht um solche Kleinigkeiten.“

Die T"uren des Fahrstuhls "offnen sich ger"auschvoll und ich bleibe allein zur"uck.

Was w"urde der Filmheld jetzt an meiner Stelle tun? Er w"urde aufspringen, im Zimmer die Granate finden, sie entsch"arfen und den miesen Typen hinterherwerfen. Solche Granatfallen sind doch nichts Besonderes, oder? Genauso gut kann man sie auch werfen, wenn die Typen den Hauseingang verlassen. Das h"atte der Held des Actionfilms sicher auch getan. Aber ich bin kein Filmheld und nicht in der Lage, die Dr"ahte zu l"osen. Ich habe w"ahrend meiner einj"ahrigen Zeit beim Wehrdienst zweimal mit der Maschinenpistole geschossen. Granaten bekam ich keine zu Gesicht, h"ochstens im Film

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