Чтение онлайн

ЖАНРЫ

Фонетика немецкого языка
Шрифт:

Es gab keine Wege mehr, keine Seen, selbst die h"ochsten Berge waren verschwunden. Nur die "Alteren erinnerten sich noch an die Sonne, und sie erz"ahlten den Kindern Geschichten, wie gelb und warm sie gewesen war.

Jetzt wohnten die Menschen auf Hausbooten und das Leben war schwierig. Aber die Menschen lernten schnell und passten sich an. Fernsehen von fr"uh bis sp"at – das taten sie jetzt ohne schlechtes Gewissen. Nein, es gab keine ernsteren Probleme. Das Essen wurde zwar knapp, doch die Menschen waren gen"ugsam. Bald redete keiner mehr von der Sonne.

Aber da – pl"otzlich – h"orte der Regen auf. Erst staunten die Leute und wunderten sich ein wenig "uber die warmen Sonnenstrahlen. Doch gleich begannen sie, aus ihren Booten Autos zu bauen. Es gab auch schon viele Ideen, wie auf der Erde wieder H"auser f"ur die Menschen entstehen k"onnten. Zun"achst gab es nur ein grosses Haus. Dort sassen t"aglich die kl"ugsten Leute zusammen und machten Pl"ane f"ur eine sch"one Zukunft – ohne Regen. Nur weit draussen, weit weg von den Menschen beobachtete ein sehr alter Mann immer wieder den Himmel. Aber da war nichts – kein Regenbogen. Und eine schwarze Kr"ahe flog "uber ihm am Himmel.

26. Lesen Sie noch einmal den Text vor. Jeder je einen Satz.

Der Vokal I: Beim kurzen und offenen I ist der Mund so breit wie die Kuppe des kleinen Fingers ge"offnet. Die Lippen sind in l"achelnder Stellung. Die Zunge ber"uhrt die unteren Schneidez"ahne, der Vorderzungenr"ucken stark nach vorne gew"olbt und bildet eine sagitale Rinne, das Gaumensegel ist gehoben. Beim langen und geschlossen i ist der Zungenr"ucken noch gew"olbter, wird weiter vorne gebildet.

– [i:]: langer geschlossener Vokal der vorderen Reihe der hohen Zungenhebung

Die Bieber auf der Wiese von Wien liefen wieder der Wiener Biene nach.

– [i]: kurzer geschlossener Vokal der vorderen Reihe der hohen Zungenhebung

Zu Beginn kam Kim auf dem winzigen Schimmel gehinkt. Kim wollte auf die imposante Insel der Inka um die indirekte Infektion der Indianer vor vierzig Jahren zu interpretieren.

27. Lesen Sie alle Namen im schnellen Tempo vor:

Frauennamen: Ida, Ilka, Ilse, Imke, Ina, Inga, Inge, Ingeborg, Ingrid, Irene, Iris, Irma, Irmgard, Isabel / Isabell / Isabelle, Ivonne

M"annernamen: Ian, Ibrahim, Ignatius, Ignaz, Ikaros, Ilian, Ilja, Immanuel, Immo.

28. "Uben Sie:

– Interessante Interviews, interessante Internetseiten, interessierte Interessenten;

– I nad"aquate Investigation, inad"aquate Interpretation;

– Idyllische Insel, idyllisches Italien, idyllische Ibiza.

29. "Uben Sie langes I.

Ida Igel ihm ihnen ihr wir vier mir dir hier Bier Brief Liebe Frieden bieten fliegen sieben liegen Politik Musik Kritik Poesie nie.

30. "Uben Sie kurzes I.

ich in inner Insel Bild mich dich bitten finden Kind Dichter Mittag Himmel.

31. Lesen Sie, beachten Sie die Oppositionen.

32. Lesen Sie und "ubersetzen folgende Redewendungen.

Krieg und Frieden

Diese Birnen sind wirklich billig.

Wie du mir, so ich dir

Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage.

Stille Wasser sind tief.

Liebe ist blind.

Irren ist menschlich.

April, April, der weiss nicht, was er will.

Dieses Schiff ist schief.

Die Miete bringe ich Mitte April.

Bitte, verbieten Sie es mir nicht.

Ich liebe dich, sagen ihm ihre Lippen.

Wissen Sie, wie ich diese Wiese finden kann?

Ist es Ihr Haus? – Nein, das ist ein Irrenhaus.

In diesem Lied singt er dar"uber, wie er litt.

33. Wiederholen Sie diesen Zungenbrecher drei Mal ohne Pause.

Fischer Fritz fischt frische Fische,

frische Fische fischt Fischer Fritz.

34. Lesen Sie den Text mit dem Lehrer.

Ilse und Siegfried

– Hallo! Wenn ich mich nicht irre, sind Sie Ilse und Siegfried?

– Nein, Sie irren sich nicht. Ich bin Siegfried Schmidt, und das ist Ilse Spiegel.

– Hier ist ein Brief f"ur Sie. Aus Berlin. Sind Sie aus Berlin? Ja, wir sind aus Berlin, aber wir studieren in Wien.

– Sehr interessant! Und was studieren Sie?

– Musik und Kunstgeschichte. Sie wissen, Wien ist die Wiege der Musik.

– O ja, das stimmt. Lieben Sie Musik?

– Gewiss! Wir spielen Klavier, komponieren und singen Lieder. Unser Lieblingskomponist ist Liszt.

– Lieben Sie auch Poesie? Wer ist Ihr Lieblingsdichter, Siegfried?

– Meine Lieblingsdichterin ist Ilse Spiegel. Sie hat viele Gedichte geschrieben. Liebe und Frieden sind ihre Motive. Ilse ist wirklich intelligent und gebildet.

– Dichten Sie auch selbst?

– O nein, das hat keinen Sinn. Musik siegt.

– Darf ich Ihnen Bier anbieten? Trinken Sie mit mir?

– Ich trinke gern Bier, danke. Und Sie, Ilse?

– Bier hat viele Kalorien und macht dick. Ich will aber zierlich sein, ich trinke lieber Milch oder Limo.

– Bitte.

35. Unterstreichen Sie langes und kurzes I mit unterschiedlichen Farben.

Carolins Wunschzettel

Katrin und Carolin waren "uberall in unserer Strasse bekannt. Es waren die Zwillinge von Vogts im Haus № 9. Sie tauchten immer nur zu zweit auf, bis kurz vor Weinachten jedenfalls. Ihre wuscheligen rotblonden K"opfchen sah man schon vom weiten leuchten.

Von Anfang an war Carolin immer das Spiegelbild von Katrin. Sie sass neben ihr im Kinderwagen, bekam mit ihr Mumps und Masern, spielte mit ihr im selben Sandkasten und war immer so angezogen wie ihre Schwester. Sie glichen sich wie ein Ei dem anderen. Schliesslich waren sie auch eineiige Zwillinge.

Anfangs fand das Carolin ganz lustig, wenn die Leute sie mit ihrer Schwester verwechselten. Im Kindergarten machten sich die beiden einen Spass daraus, heimlich die Pl"atze oder die Gruppen zu tauschen. Sie f"uhrten mit ihrer "Ahnlichkeit gerne andere an der Nase herum. Aber dann kam der erste Schultag.

Поделиться с друзьями: