Фонетика немецкого языка
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Katrin und Carolin zogen mit den gleichen blauen Hosen, den gleichen weissen Polohemden, den gleichen roten Pullis, den gleichen gelben Ranzen und gleich getupften Schult"uten los. „Da kommt das doppelte Katrinchen“, sagte der Lehrer. Alle lachten. Nur Carolin nicht, sie wusste es selbst nicht warum. Ganz still sass sie da, auch am n"achsten und "ubern"achsten Tag. Katrin fand sich in der Schule schnell zurecht, sie hat rasch neue Freunde und bemerkte gar nicht, dass Carolin immer stiller wurde. „Komm, spiel doch mit uns!“ rief Katrin. Aber Carolin wollte nicht. „Spielverderber“ – sagte Katrin. Da drehte sich Carolin um und weinte. Nach einiger Zeit sprach der Lehrer mit der Mutter. „Katrin ist ein sehr lebhaftes Kind, – sagte er – Carolin dagegen ist still und r"uhrt sich kaum.“ Frau Vogt konnte sich das ver"anderte Verhalten von Carolin beim besten Willen nicht erkl"aren. Auch zu Hause war sie anders als sonst. Sie blieb zu Hause, wenn Katrin zum Spielen nach draussen ging, sie sah B"ucher an, wenn Katrin Musik h"orte; sie wollte fernsehen, wenn Katrin „Mensch, "argere dich nicht“ spielen wollte.
Carolins Wunschzettel schliesslich kl"arte die r"atselhafte Angelegenheit ziemlich anschaulich auf. Und das kam so:
– Soll ich den Wunschzettel schreiben oder du? Fragte Katrin Ende November.
– Ich m"ochte diesmal meinen eigenen Wunschzettel schreiben, – sagte Carolin.
– Wieso denn? Wir kriegen doch immer das Gleiche, wunderte sich Katrin.
– Eben darum, – antwortete Carolin. – Das finde ich schrecklich.
– Wieso denn auf einmal? Wunderte sich Katrin.
– Ich m"ochte mal einen quietschblauen Pulli kriegen, wenn du einen roten kriegst.
– Ich w"unsche mir keinen Pulli. Ich w"unsche mir Schlittschuhe, sagte Katrin.
– Ich w"unsche mir Rollschuhe, sagte Carolin.
– Ich w"unsche mir einen Tennisschl"ager, sagte Katrin.
– Ich w"unsche mir einen Malkasten, sagte Carolin.
– Ich w"unsche mir eine Laubs"age mit Sperrholz, sagte Katrin.
– Und ich w"unsche mir ein kariertes Hemd und viele B"ucher, sagte Carolin.
So ging es eine ganze Weile.
„Du bist mir doch nicht b"ose?“ – erkundigte sich Carolin, als sie mit dem Wunschaufz"ahlen fertig waren. „Ach Quatsch!“ sagte Katrin, obwohl sie Carolins letzten Wunsch ziemlich bescheuert fand. Sie wollte sich einen Pferdeschwanz wachsen lassen und ihren Namen mit „C“ schreiben.
Als Frau Vogt Carolins Wunschzettel las, wurde sie sehr nachdenklich. Bei Carolins letztem Wunsch wurde ihr pl"otzlich klar, was ihre Tochter so lange bedr"uckt hatte. Sie wollte unverwechselbar sein, nicht nur der Schatten von Katrin. Nat"urlich bekamen die Zwillinge nicht alles zu Weinachten, was sie sich gew"unscht hatten, aber am Weihnachtsbaum hing ein grosses selbstgebackenes „С“ mit einer roten Haarschleife. Da wusste Carolin, dass ihre Mutter sie verstanden hatte.
36. Rollenspiel: Die Eltern machen sich Sorgen um die M"adels Katrin und Carolin.
Der Vater meint, die beiden Kinder m"ussten gleich angezogen werden und alles gleich bekommen. Auf solche Weise sollten die Schwester n"aher zu einander sein.
Die Mutter sieht diese Situation anders. Sie behauptet, dass jedes Kind ein Individuum ist und auf eigene Meinung Recht hat.
F"uhren Sie Argumente der beiden Seiten vor.
37. Lernen Sie den Text auswendig.
Der Vokal O: Bei dem langen O ist der Zungenr"ucken nach hinten geschoben. Die Lippen sind gerundet. Bei dem kurzen o geht die Zunge leicht zur"uck, die Lippen sind nicht so stark gerundet.
– [o:]: langer geschlossener Vokal der hinteren Reihe der mittleren Zungenhebung wird nicht nur in offenen und relativ geschlossenen Silben ausgesprochen, sondern auch:
1. im Suffix – or, z.B. Doktor, Professor.
2. im Pr"afix vor-, z.B. Vorsicht, vorhaben.
3. in den W"ortern franz"osischer Herkunft, z.B. Niveau, Milieu, Depot, Margot.
4. in den Ausnahmen: hoch, schon, Kloster, Mond, Obst, Ostern.
– [o]: kurzer geschlossener Vokal der hinteren Reihe der mittleren Zungenhebung wird gesprochen auch:
1. im Suffix – os z.B. Kosmos.
2. in den Ausnahmen: Hochzeit, Brombeere, Lorbeer, Vorteil.
! Im Auslaut wird das o nicht reduziert: hallo, roto, Kino, Toto, Otto, Bruno.
In den unbetonten offenen Silben verliert der Vokal an seiner Dauer und nicht an seiner Qualit"at: probieren, modern, Telefon, Hotel. Notar. Produktion.
38. Lesen Sie alle Namen im schnellen Tempo: Olivia, Ophelia, Olga, Oana, Okka, Oxana, Oona, Octavia, Olesja, Ottilie, Orange.
39. Lesen Sie M"annernamen im schnellen Tempo: Oskar, Oliver, Ole, Otto, Olaf, Omar, Otis, Odin, Onur, Oscar, Oke, Osman.
40. "Ubersetzen Sie folgende Charaktereigenschaften ins Russische:
Oberfl"achlich, objektiv, offen, offenherzig, offensiv, opportunistisch, optimistisch, ordentlich, ordin"ar, ordnungsf"ahig, ordnungsliebend, orientierungslos.
41. "Uben Sie in Paaren:
1. Obige Online shop, obige "Offnungszeiten;
2. Obere Olive, obere Orangerie, Obere Osterfeldstrasse;
3. Oppositionelle Jugend in Ost und West, oppositionelles Verhalten, oppositionelle Ordnung, oppositionelles Denken;
4. Optische Odometrie, optische Objektive, optische Objekterkennung, optische Oberfl"ache;
5. Obligatorische Organspende, obligatorische Erkennung.
42. Lesen Sie ein Gedicht vor. Unterstreichen Sie alle langen und kurzen O-Vokale.
Sonne, Mond und SterneIch habe dich ja so gerne.Hab Sonne im Herzen,ob’s st"urmt oder schneit,ob der Himmel voll Wolkenund die Erde voll Streit…43. Lesen Sie mit richtiger Aussprache ihrem Gegen"uber vor.
44. Lesen Sie den Text.
R.: Hallo, Monika Was ist los? Hast du im Toto gewonnen?
M.: Nein, im Toto nicht. Aber ich habe wirklich ein grosses Los gezogen.
In dieser Woche haben wir eine neue Wohnung bekommen. Komm zu uns am Sonntag!
R.: Wo wohnst du also?
M.: Zoostrasse 10. Die Wohnung liegt im zweiten Stock. Oben wohnen meine Oma und mein Onkel Otto. Im Oktober kommt sein Sohn Bruno aus Bonn. Er macht dort sein Diplom.
Am Sonntag
R.: Morgen, Monika!
M.: Morgen, Rosa! Ich bin froh dass du kommst.
R.: Moment mal. Monika. Das ist ein Kronleuchter von mir und Rosen und Bonbons von Otto.