ЖАНРЫ

Ох уж этот Мюллер... Пять немецких детективов для начального чтения

Felix Und Theo

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M"uller ist zufrieden. Seine Sekret"arin wird ihn sofort anrufen, wenn sich jemand meldet. Vielleicht haben sie Gl"uck. Als am n"achsten Morgen das Telefon klingelt, ist der Detektiv noch im Bett. Schliesslich hat er ja Urlaub. Am anderen Ende der Leitung ist Bea Braun. Sie ist ganz aufgeregt.

«Chef, guten Morgen, gerade ist ein Fax angekommen von einer Immobilienagentur in Barcelona. Soll ich es vorlesen?»

«Guten Morgen, Bea. Was ist los? Was f"ur eine Agentur? Wie heisst sie?»

«Hier steht 'COSTAIMMO S.L.'. Sie schreiben, dass sie mehrere Objekte zur Auswahl haben. Sie schreiben, dass die Firma einen deutschen Gesch"aftsf"uhrer hat, und laden Sie nach Barcelona ein. Der Flug ist gratis und… Moment, Chef, da kommt schon wieder ein Fax an. Bleiben Sie am Apparat. Ich schaue mal, was das ist… Ja, tats"achlich, noch ein Angebot. Auch aus Barcelona. Die Firma heisst 'PLAYA Y SOL IMMOBILIEN'. Sie haben Appartements an der ganzen Costa Brava und laden Sie auch nach Barcelona ein.»

«O.k., Bea, wunderbar. Bitte schicken Sie mir eine Kopie der beiden Briefe an folgende Fax-Nummer hier in San Feliu: 00 34 72 395320. Das ist das Fax vom Restaurant von Felix. Mal sehen, ob wir wirklich Gl"uck haben.»

M"uller steht auf, duscht sich und geht nach unten ins Restaurant. Felix ist schon in seinem B"uro und arbeitet.

«Na, du Urlauber, hast du gut geschlafen? Hier sind zwei Faxe f"ur dich. Vielleicht ist ja unser Herr Basedow dabei.»

Zusammen lesen sie die beiden Briefe. Dann sagt Felix:

«Also, zuerst rufen wir meinen Freund Pol Sans an. Der hat eine grosse Immobilienfirma in Barcelona. Vielleicht kennt der diese Firmen. Dann rufen wir in Playa de Aro an, bei der Firma, die wir am Samstag besucht haben. Dann machen wir einen Termin mit diesen Firmen aus. Wenn dann dieser Herr Basedow dabei ist…»

«Moment mal, Felix. Moment mal. Der Detektiv hier bin ich. Du bist ein wunderbarer Koch und machst deine Arbeit, und ich bin Detektiv und mache meine Arbeit. Zuerst werde ich die beiden Briefe analysieren.»

Und Helmut M"uller liest noch einmal die beiden Angebote der Immobilienfirmen:

COSTAIMMO BARCELONA

Barcelona, 11. Oktober

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir haben mit grossem Interesse Ihre Anzeige im Tagesspiegel von heute gelesen. Wir freuen uns, Sie nach Barcelona einladen zu k"onnen. Gleichzeitig m"ochten wir darauf hinweisen, dass unsere Firma unter deutscher Gesch"aftsf"uhrung steht. Das hat f"ur Sie zwei Vorteile:

1. Alle Formalit"aten k"onnen von uns seri"os und vertraulich abgewickelt werden, so wie Sie das in Deutschland gewohnt sind.

2. Sie werden keine Sprachprobleme haben, alle Unterlagen werden zweisprachig erstellt.

Wir k"onnen Ihnen Objekte ab 200. 000 DM bis zu 1 Million DM anbieten. Alle Objekte haben eine hohe Rendite und sind praktisch schon vermietet, so dass Sie vom ersten Tag an Gewinne erzielen k"onnen.

Bitte rufen Sie heute noch Herrn Wimmer an. Er steht zu Ihrer pers"onlichen Verf"ugung und wird alles Weitere mit Ihnen pers"onlich besprechen. Seine Telefonnummer ist 00 34 3 4593459.

Mit freundlichen Gr"ussen

COSTAIMMO

Peter Gl"uckwein

Das zweite Schreiben hat einen "ahnlichen Text:

PLAYA Y SOL Immobilien S.L.

Barcelona, 11. Oktober

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit Interesse haben wir Ihre Anzeige im Tagesspiegel gelesen. Wir sind eine Firma mit langer Tradition und Erfahrung im Verkauf von Appartements an der Costa Brava. Zur Zeit haben wir eine Reihe interessanter Objekte im Angebot, die gute Rendite garantieren. Sollten Sie an unseren Angeboten interessiert sein, laden wir Sie hiermit zu einer Besichtigung einiger Appartements in Blanes, S'Agar'o und Rosas ein. Die Flugkosten werden selbstverst"andlich von unserer Firma "ubernommen.

Wir hoffen, bald von Ihnen zu h"oren, und verbleiben

mit freundlichen Gr"ussen

Federico Prats

Playa y Sol S.L.

«Ach, Felix, gib mir doch mal die Telefonnummer von deinem Freund aus Barcelona. Wie heisst der? Paul Zanz?»

«Nein, Pol, Pol Sans. Aber ich glaube, es ist besser, wenn ich anrufe, meinst du nicht?»

«Na gut, dann ruf du eben an.» M"uller ist sauer. Seinem Freund Felix macht es wohl Spass, ein bisschen Privatdetektiv zu spielen. Schliesslch ist das sein Fall. Er, Helmut M"uller, ist engagiert und nicht Felix. «Dann kannst du auch gleich deinen Freund in Paya Harro oder wie das heisst anrufen. Ich besuche mal unsere Freundin, Frau Krause. Vielleicht kann sie mir noch etwas mehr erz"ahlen von diesem Herrn Basedow.»

Vielleicht haben sie Gl"uck.

Soll ich das Fax vorlesen?

Was ist los?

Bleiben Sie am Apparat.

Mal sehen, ob wir wirklich Gl"uck haben.

Dann machen wir einen Termin mit diesen Firmen aus.

Aber ich glaube, es ist besser, wenn ich anrufe, meinst du nicht?

Seinem Freund Felix macht es wohl Spass, ein bisschen Privatdetektiv zu spielen.

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