Ох уж этот Мюллер... Пять немецких детективов для начального чтения
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«Tag, Herr Schweitzer, wie geht's?»
«Danke, was gibt es denn?»
«Darf ich mich setzen?»
«Bitte. Also, was ist los?»
«Sie suchen doch den Gl"aser-Peter, stimmt's?»
«Na und?»
«Ich kann Ihnen helfen, wenn Sie wollen. Aber dann m"ussen Sie mir auch helfen.»
«Quatsch.»
«Na gut, dann nicht.» M"uller steht auf und geht zur T"ur.
«Moment, Herr M"uller, einen Moment, bitte... Setzen Sie sich wieder.»
M"uller l"achelt und setzt sich wieder.
«Was wissen Sie vom Gl"aser-Peter?» fragt der Kommissar.
«Sie helfen mir also?»
«Ja.»
«Ehrlich?»
«Ehrlich.»
«Ich habe einen Klienten, der gerade eine Reportage "uber Berlin und die Berliner Filmfestspiele macht. Eines Tages bekommt er einen Drohbrief. Am Tag darauf raubt man ihm seine Kameras und Filme. Er kommt zu mir, und schliesslich wissen wir den Grund: Auf einem Foto ist Gl"aser-Peter und ein anderer Mann mit einem P"ackchen.»
«Mit einem P"ackchen?»
«Also bitte, Herr Schweitzer... Was ist wohl in dem P"ackchen? Drogen! Heroin! Die M"anner wissen, dass mein Klient ein Foto von ihnen gemacht hat und versuchen jetzt, meinen Klienten zu t"oten.»
«Und wer ist der andere Mann?»
«Ich weiss es nicht, aber Sie k"onnen es wissen. Hier ist das Foto.»
«Hm, also,... nein, ich kenne ihn auch nicht. Aber vielleicht finden wir ihn im Archiv.»
Schweitzer ruft im Archiv an. Ein Mann kommt und holt das Foto.
«Also M"uller, was haben Sie f"ur einen Plan? Sie haben doch einen Plan, nicht wahr?»
«Na klar. Ich finde, mein Klient macht einfach weiter mit seiner Reportage. Die beiden Heroinh"andler verfolgen ihn, und wir verfolgen die Heroinh"andler.»
«Ach du liebe Liese!» Schweitzer sagt oft 'ach du liebe Liese'. Helmut M"uller hat oft "uberlegt, ob Frau Schweitzer vielleicht Liese heisst; aber er weiss es bis heute nicht.
«Sie sind also einverstanden, Herr Schweitzer?»
«Na klar; ein gef"ahrlicher Plan. Aber gut, sehr gut.»
Tag, Herr Schweitzer, wie geht's?
Was gibt es denn?
Also, was ist los?
Stimmt es?
Na und?
Ich kann Ihnen helfen, wenn Sie wollen.
Quatsch!
Na gut.
Moment, Herr M"uller, einen Moment, bitte...
Ehrlich?
Sie haben doch einen Plan, nicht wahr?
Na klar.
Sie sind also einverstanden, Herr Schweitzer?
9
Es ist Dienstag fr"uh (вторник утро). Helmut M"uller ist im B"uro und liest den «Tagesspiegel (Зеркало, m дня)». Bea Braun, seine Sekret"arin, "offnet die T"ur.
«Chef, hier ist Kommissar Schweitzer.»
«Na sowas (ну такое = ну и дела)», sagt M"uller. «Kommen Sie rein, Herr Kommissar. M"ochten Sie einen Kaffee? Frau Braun, machen Sie mir auch gleich (сразу = заодно) einen? Danke sch"on.»
Der Kommissar setzt sich, wie immer hat er schlechte Laune. Seine Lippen sind noch schmaler als sonst (чем обычно). Seine Glatze gl"anzt (блестит). Kommissar Schweitzer schwitzt (потеет).
«H"oren Sie, M"uller. Wir wissen, wer der andere Mann ist. Er heisst Antonio Ferucci und kommt aus Italien. In ganz Europa wird er gesucht (разыскивается). Bei Interpol steht er ganz oben auf der Liste (совсем наверху в списке).»
«Oh Mann (= ой-ей-ей), armer (бедный) Werner Hofinger!»
«Ja, ja, ich weiss. Aber wir finden ihn bestimmt (конечно, наверняка).»
9
Es ist Dienstag fr"uh. Helmut M"uller ist im B"uro und liest den «Tagesspiegel». Bea Braun, seine Sekret"arin, "offnet die T"ur.
«Chef, hier ist Kommissar Schweitzer.»
«Na sowas», sagt M"uller. «Kommen Sie rein, Herr Kommissar. M"ochten Sie einen Kaffee? Frau Braun, machen Sie mir auch gleich einen? Danke sch"on.»
Der Kommissar setzt sich, wie immer hat er schlechte Laune. Seine Lippen sind noch schmaler als sonst. Seine Glatze gl"anzt. Kommissar Schweitzer schwitzt.
«H"oren Sie, M"uller. Wir wissen, wer der andere Mann ist. Er heisst Antonio Ferucci und kommt aus Italien. In ganz Europa wird er gesucht. Bei Interpol steht er ganz oben auf der Liste.»
«Oh Mann, armer Werner Hofinger!»
«Ja, ja, ich weiss. Aber wir finden ihn bestimmt.»
Na sowas!
Oh Mann, armer Werner Hofinger!
10
Dienstag Nachmittag um 16 Uhr beginnt die «Operation Ferucci». Werner Hofinger verl"asst (покидает, verlassen) die Wohnung von Petra, geht auf die Strasse. Mit der U-Bahn f"ahrt er zum Bahnhof Zoo. Neben dem Bahnhof ist Berlins gr"osstes Kino, der Zoo-Palast (дворец). Heute ist der letzte (последний) Tag der Filmfestspiele. Hofinger hat zwei neue Kameras und beginnt zu arbeiten. Hunderte von Menschen stehen vor dem Zoo-Palast.
Alle wollen die Filmstars sehen, die heute im Zoo-Palast sind Alle? Nat"urlich nicht. Unter (среди) den Menschen sind auch Helmut M"uller, Bea Braun, Kommissar Schweitzer und... Antonio Ferucci.
Werner Hofinger sieht Ferucci etwa 50 Meter vor dem Eingang (перед входом, m) zum Zoo-Palast. Hofinger fotografiert die Menschen, die Filmstars, die Fans. Dann geht er langsam (медленно) zu den W"urstchenbuden (к ларькам с сосисками). Er weiss, dass der W"urstchenverk"aufer Polizist ist. Er bestellt eine Currywurst. Ferucci kommt zur W"urstchenbude. Ein anderer Mann steht pl"otzlich (вдруг, неожиданно) auch neben Hofinger – Gl"aser-Peter! Hofinger hat Angst. Er sieht in der Hand von Ferucci ein Messer (нож).