ЖАНРЫ

Ох уж этот Мюллер... Пять немецких детективов для начального чтения

Felix Und Theo

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M"uller verf"ahrt sich (едет не туда, куда надо, заблудился) mit dem Lift zweimal, bis er endlich (наконец) im 24. Stock und dann in seinem Zimmer ankommt. Der Schl"ussel funktioniert sogar (даже), und der Detektiv betritt (вступает в, betreten) ein kleines, gem"utliches Zimmer.

Endlich kann er seine Reisetasche abstellen (отставить в сторону, поставить) und neugierig (с любопытством) schaut er aus dem Fenster. Wirklich beeindruckend (впечатляющ) diese Stadt. Strassenschluchten (пропасти, die Schlucht), himmelhohe (высотой до неба) Glasbauten (постройки из стекла, das Glasстекло), dazwischen (между ними) kleinere Hochh"auser mit niedlichen (c симпатичными) Dachg"arten (садами, m на крышах, das Dach – крыша, der Garten) und auf vielen D"achern die typischen h"olzernen (деревянные, das Holz – дерево /древесина/) Wassertanks (баки, der Tank).

M"uller hat Lust (желание, f), sofort (сейчас же) einen Spaziergang (прогулку) durch die n"ahere Umgebung (через близлежащую местность, окружение) zu machen. Er hat im Reisef"uhrer (в путеводителе, m) gelesen, dass man Manhattan am besten (лучше всего) zu Fuss erkundet (исследует, узнаёт) . Aber da ist ja auch noch sein Auftrag (поручение, задание, m)!

Er r"aumt (убирает) seine Kleider in den Schrank (шкаф), sucht vergeblich (тщетно) nach den Kakerlaken (тараканов, der Kakerlak) im Badezimmer (в ванной) – auch das stand im Reisef"uhrer – und mit einem Budweiser Bier aus der Zimmerbar faltet er den riesigen Stadtplan auf dem Bett aus (развертывает, раскладывает). Es dauert (длится, проходит некоторое время) ein bisschen, bis er das Falt-System kapiert (пока он понимает систему складывания), aber dann ist es ein praktischer, handlicher (удобный в обращении) Plan.

Manhattan ist ziemlich einfach gegliedert (расчленен, организован, das Glied – член). Alle Strassen von Norden nach S"uden kommen ihm bekannt vor (кажутся знакомыми): Broadway, 1. Avenue usw., Namen aus Filmen und B"uchern. Die Strassen von Westen nach Osten haben Nummern, und ganz einfach findet er seinen Standort (местонахождение, der Ortместо): Lexington Avenue, in der das Hotel liegt.

Aus seiner Aktenmappe (из портфеля, папки) holt er den Zettel (записку) mit der Adresse von Joachim, die ihm Frau Sch"onfeld gegeben hat.

«35. Strasse, Nr. 204, Ecke (угол) 3. Avenue.»

Schnell findet er die Kreuzung (перекресток, das Kreuz – крест, kreuzen – скрещивать, пересекать) und stellt fest (обнаруживает: «устанавливает, крепко ставит», feststellen), dass das gar nicht weit (вовсе не далеко) vom Hotel ist, vielleicht 10 bis 15 Minuten zu Fuss.

Aber warum sollte er eigentlich schon am ersten Tag mit der Arbeit beginnen? Ein bisschen Urlaub darf er ja auch machen, und so beschliesst (принимает решение) der Detektiv, erst einmal (сначала) einen Bummel (прогулку) zum Broadway zu machen.

6

Drei Tage sp"ater sitzt M"uller in einem Jumbo-Jet, Berlin-New York. Trotz seiner Flugangst, trotz der Panik, die ihn beim Betrachten des riesigen Stadtplans von Manhattan erfasst hat. Aber die junge Dame im Reiseb"uro meinte, dass heutzutage Fliegen eher wie Busfahren sei, und New York m"usse man einfach gesehen haben. Ende August w"are eine ideale Zeit, und da g"abe es ein ganz besonders g"unstiges Sonderangebot: zwei Wochen New York, mit Flug und Hotel usw.

M"uller hat dann noch ein paar Mal versucht, seine Sekret"arin Bea Braun zu erreichen, aber ohne Erfolg. Und der Gedanke, Bea eine Postkarte aus N.Y. zu schicken, hat den letzten Rest Unsicherheit zerstreut.

M"uller sitzt gem"utlich in der Mittelreihe, bloss kein Fensterplatz, wo vielleicht die Illusion, nur Bus zu fahren, platzen k"onnte.

In seinem Gep"ack ein Foto von Joachim, seine Adresse in N.Y., einen Gutschein f"ur zwei Wochen Hotel und kostenlosen Transfer vom Flughafen. Alles easy, M"uller fliegt nach New York.

Die Maschine landet auf dem J.F. Kennedy-Airport. Und nach einer endlosen Prozedur am Einreise-Schalter steht M"uller in der riesigen Ankunftshalle.

«Immer sch"on das Gep"ack festhalten», meinte die Dame im Reiseb"uro.

Und M"ullers Hand krampft sich um den Griff seiner Reisetasche, w"ahrend er durch die Halle blickt.

«Lexington! Lexington!» Ein "alterer Schwarzer lehnt l"assig an einer S"aule, mit einem Schild in der Hand: Hotel Lexington.

«Hello, my name is M"uller, I'm coming from Germany. I need a transfer to Hotel Lexington». M"ullers Englisch war in den letzten zwanzig Jahren selten in Gebrauch.

«Hi, Mister,» grinst ihn der Fahrer an und gibt M"uller zu verstehen, dass er hier warten soll.

In der Maschine waren noch mehrere Passagiere mit der gleichen Buchung. Sonderangebot, zwei Wochen N.Y....

Alle zusammen schaukeln sie in einem uralten Bus, die Sorte kennt M"uller nur von amerikanischen Fernsehserien, vom Flughafen nach Manhattan.

M"uller ist sprachlos. Da liegt er, der 'Big Apple', wie die New Yorker ihre Stadt nennen. Eine un"ubersehbare Ansammlung von Wolkenkratzern, deren Fensterfronten die Sonne reflektieren. M"uller in New York.

An der Rezeption stehen die Reisenden aus Berlin. Typische Touristen, denkt M"uller, wie sie da stehen in ihren bunten Freizeitkledern. Auf dem Kopf der M"anner Baseballm"utzen.

Und alle tragen eine kleine Tasche um die H"uften, der Trick gegen Taschendiebe.

«Helmut M"uller, please!» Er wird aufgerufen, gibt seinen Gutschein f"ur die erste Woche ab und erh"alt den Schl"ussel f"ur sein Zimmer. «Key», wie der junge Mann an der Rezeption sagt, aber in Wirklichkeit ist es eine Scheckkarte bzw. ein Plastikschl"ussel.

M"uller verf"ahrt sich mit dem Lift zweimal, bis er endlich im 24. Stock und dann in seinem Zimmer ankommt. Der Schl"ussel funktioniert sogar, und der Detektiv betritt ein kleines, gem"utliches Zimmer.

Endlich kann er seine Reisetasche abstellen und neugierig schaut er aus dem Fenster. Wirklich beeindruckend diese Stadt. Strrassenschluchten, himmelhohe Glasbauten, dazwischen kleinere Hochh"auser mit niedlichen Dachg"arten und auf vielen D"achern die typischen h"olzernen Wassertanks.

M"uller hat Lust, sofort einen Spaziergang durch die n"ahere Umgebung zu machen. Er hat im Reisef"uhrer gelesen, dass man Manhattan am besten zu Fuss erkundet. Aber da ist ja auch noch sein Auftrag!

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