ЖАНРЫ

Ох уж этот Мюллер... Пять немецких детективов для начального чтения

Felix Und Theo

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M"uller folgt (следует) der Stimme (голосу) und kommt in eine gem"utliche K"uche, mit grossem runden Tisch. Regale aus alten Obstkisten (ящиков из-под фруктов, das Obst, die Kiste) sind gef"ullt (наполнены) mit Geschirr (посудой, n) und Lebensmitteln (продуктами). Sehr gem"utlich und lebendig (живо = человечно).

M"uller setzt sich an den Tisch, eine grosse Tasse (чашка) mit Milchkaffee (кофе с молоком, die Milch, der Kaffee) vor sich. Neben einem Blumentopf (гоpшка с цветами, die Blume, der Topf), der mitten (посреди) auf dem Tisch steht, liegen Briefe und Umschl"age (конверты, der Umschlag). Auf einem steht: 'Miss Ilona Schmidt, c/o Sch"onfeld, 204, 35th street...'.

«Ja, Fr"aulein Schmidt, da bin ich schon wieder. Ich denke, wir sollten offen (открыто) miteinander reden (друг с другом поговорить)...»

«Ich habe gleich gedacht (сразу подумала, denken), dass Sie sowas wie (что-то вроде) ein Detektiv sind...»

M"uller schaut erstaunt (удивленно) "uber den Rand (через край) seiner Tasse.

«Ich, Detektiv? Wie kommen Sie darauf (как Вы пришли к такой мысли)?»

«Es war bestimmt kein Zufall (конечно не случайное совпадение), dass wir uns im Goethe-Institut getroffen haben. Wahrscheinlich (вероятно) haben Sie mir nachspioniert (за мной шпионили)...»

«Nein, da irren Sie sich (тут Вы заблуждаетесь), Ilona. Ihren Namen habe ich eben (как раз = дело в том, что) auf einem Briefumschlag gelesen. Und das Treffen in der Bibliothek war wirklich ein Zufall. Aber mit Ihrer Vermutung (с Вашим предположением) haben Sie Recht (Вы правы). Ich bin Privatdetektiv und von Frau Sch"onfeld beauftragt (наделен поручением), ihren Neffen zu suchen. Sie macht sich Sorgеn (обеспокоена), weil Sie, also Sie und Joachim nicht nach Berlin zur"uckgekommen sind.»

«So, so. Die Tante macht sich Sorgen. Dabei weiss sie doch genau (точно), warum wir nicht zur"uckkommen.»

«Aber warum, wenn ich fragen darf (если можно спросить)?» fragt M"uller neugierig.

«Also, Herr Privatdetektiv, dann will ich auch mal ehrlich (честной, откровенной) zu Ihnen sein. Joachim hat ziemliche Schulden (довольно большие долги, die Schuld). Ich weiss nicht bei wem und warum. Ich weiss nur, dass es in letzter Zeit immer "ofter Anrufe (звонки, der Anruf) gegeben hat, Anrufe von ziemlich unfreundlichen (от нелюбезных, грубых) Herren. Eines Abends (однажды вечером), vor ungef"ahr (приблизительно) zwei Wochen, haben zwei dieser Leute vor dem Haus auf Joachim gewartet, und es w"are beinahe (почти) zu einer Schl"agerei (до драки, sich schlagen – драться) gekommen . Joachim ist davongelaufen (убежал) und seitdem (с тех пор) nicht wieder gekommen...»

«Nimmt Joachim, "ah Drogen (принимает наркотики)...?»

«Ha, typisch Detektiv! Joachim und Drogen, so ein Quatsch (такая чепуха, m)! Ich bin mit Joachim seit Jahren befreundet (знакома, в дружеских отношениях) und m"usste (должна была бы) das wissen. Quatsch! Joachim raucht nicht (не курит), trinkt nicht und nimmt keine Drogen! Er treibt Sport (занимается спортом) und achtet sehr auf seine Gesundheit (следит за совим здоровьем, обращает внимание на свое здоровье)...»

«Entschuldigen Sie, es war halt (просто вот) so eine Vermutung... Und wissen Sie wirklich nicht, wie er zu diesen Schulden gekommen ist (как так вышло, что у него эти долги)?»

«Nein, ich sagte doch, ich weiss es nicht. Glauben (поверьте) Sie mir, ich t"ate alles (я бы все сделала, tun), um (чтобы) Joachim zu helfen! Im Gegensatz zu (в противоположность к...) seiner Tante!»

«Weiss Frau Sch"onfeld von diesen Schulden?»

«Ja, "ah, eigentlich nein. Joachim hat vor ein paar Wochen mit ihr telefoniert und sie gebeten, ob sie ihm Geld leihen (одолжить) k"onnte (не могла ли бы), aber Tante Sophie hat abgelehnt (отклонила, отказалась) und meinte, dass sie uns das ganze Studienjahr unterst"utzt hat (поддерживала, die St"utze – опора, sich auf etwas st"utzen – опираться), und Joachim m"usste endlich (наконец) auf eigenen F"ussen stehen (на собственных ногах). Sie h"atte uns nur das Geld f"ur die Flugtickets leihen m"ussen. In Berlin haben wir immer neben dem Studium gejobbt (подрабатывали) und Geld verdient (зарабатывали)... aber hier in New York...»

12

«Guten Morgen, Fr"aulein Ilona. Kann ich mal kurz reinkommen...?»

M"uller steht vor der gesicherten Haust"ure, 35. Strasse, und eine verschlafene Ilona guckt durch den T"urspalt.

«Ach Sie sind's. Moment.»

Sie l"ost die Sperrkette und l"asst M"uller herein.

«Trinken Sie einen Kaffee mit mir?» fragt Ilona auf dem Weg in die K"uche.

«Gerne, ich habe auch noch nicht gefr"uhstuckt», antwortet M"uller und schaut sich in der Wohnung um.

Viele Bilder h"angen an der Wand. Starke Farben, kaum erkennbare Gegenst"ande, aber alle vermutlich vom gleichen Maler.

Durch eine ge"offnete T"ur sieht er in einen grossen hellen Raum, in dem viele Leinw"ande an den W"anden lehnen. In den Regalen stehen Farbt"opfe, alte Konservendosen mit Pinseln, Papierrollen, und an einem Haken h"angt ein total mit Farbe bekleckter Overall.

Gegеn"uber von dem Atelier ist die T"ur ebenfalls nicht ganz geschlossen. An einer quer durch den Raum gespannten W"ascheleine h"angen Kleider und Hosen, Hemden, Jeans.

«Kaffee ist fertig!» ruft Ilona aus der K"uche.

M"uller folgt der Stimme und kommt in eine gem"utliche K"uche, mit grossem runden Tisch. Regale aus alten Obstkisten sind gef"ullt mit Geschirr und Lebensmitteln. Sehr gem"utlich und lebendig.

M"uller setzt sich an den Tisch, eine grosse Tasse mit Milchkaffee vor sich. Neben einem Blumentopf, der mitten auf dem Tisch steht, liegen Briefe und Umschl"age. Auf einem steht: 'Miss Ilona Schmidt, c/o Sch"onfeld, 204, 35th street...'.

«Ja, Fr"aulein Schmidt, da bin ich schon wieder. Ich denke, wir sollten offen miteinander reden...»

«Ich habe gleich gedacht, dass Sie sowas wie ein Detektiv sind...»

M"uller schaut erstaunt "uber den Rand seiner Tasse.

«Ich, Detektiv? Wie kommen Sie darauf?»

«Es war bestimmt kein Zufall, dass wir uns im Goethe-Institut getroffen haben. Wahrscheinlich haben Sie mir nachspioniert...»

«Nein, da irren Sie sich, Ilona. Ihren Namen habe ich eben auf einem Briefumschlag gelesen. Und das Treffen in der Bibliothek war wirklich ein Zufall. Aber mit Ihrer Vermutung haben Sie Recht. Ich bin Privatdetektiv und von Frau Sch"onfeld beauftragt, ihren Neffen zu suchen. Sie macht sich Sorgen, weil Sie, also Sie und Joachim nicht nach Berlin zur"uckgekommen sind.»

«So, so. Die Tante macht sich Sorgen. Dabei weiss sie doch genau, warum wir nicht zur"uckkommen.»

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