Gaunerinnen
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Pl"otzlich vibrierte das Handy in seiner Hand.
„Ja, gut“, antwortete er. „Ich komme in 10 Minuten.“
„Entschuldige, Natalja, ich muss gehen. Ich habe noch einen Termin hier in der N"ahe. Wollen wir heute vielleicht zusammen zu Abend essen? Wir k"onnen die Fragen bez"uglich Ihrer Honorars in einem der besten Restaurants der Stadt besprechen. Welche K"uche bevorzugen Sie? Mediterran? Traditionell?
„Bist du wieder per Sie mit mir?“
„Berufliche Gewohnheit. Entschuldigung.“
„Ich bin nicht w"ahlerisch. Meistens esse ich W"urstchen. Ich brate sie selber!“
Er brach in Gel"achter aus…
Er senkte den Kopf und bemerkte, dass sein eigenes W"urstchen aus der Hose ausbrach und gar nichts dagegen hatte, von einer geschickten K"ochin gebraten zu werden.
Sie teilten einander ihre Rufnummern mit und Natalja verschwand unauff"allig aus dem Geb"aude.
Sie wusste, dass Prostitution in der Ukraine illegal war, und wollte nicht, dass man sie einmal zu oft in Gesellschaft verd"achtiger Personen sah. Zumal sah Artschik wie ein echter Zuh"alter aus.
Natalja ging einige H"auserblocks weit zu Fuss und "uberlegte sich, wie der heutige Abend zu gestalten sei. Sie hatte den heutigen Abend schon fr"uher geplant, eigentlich hatte sie Saweli ein „Erdbeerabend“ versprochen und sollte sich auf langweilige Geschichten aus seiner Jugend einstellen, die sie ohnehin an sich vorbeiziehen lassen w"urde. Sie musste nur am Ende jeder Geschichte laut lachen und so tun, als ob er ein echter Eroberer von Frauenherzen gewesen w"are.
Sie nahm die Rolle des sterbenden Schwans an, rief Saweli an und sagte mit heiserer Engelsstimme ihr Treffen ab. Als Grund gab sie an, sie habe die Grippe. Sie wusste, dass er Angst vor Mikroben hatte.
Daf"ur bereitete sie sich mit umso gr"osserem Enthusiasmus auf das Treffen mit dem Helden ihres eigenen Erotikromans vor.
Sie w"ahlte ein rotes Kleid aus und beschloss, keine Unterw"asche anzuziehen. Den Schl"upfer w"urde sie heute doch kaum brauchen. Sie nahm ein duftendes Schaumbad. Entspannt im warmen Wasser liegend, rasierte sie sich vorsichtig die Beine. Sie f"uhrte den Rasierer bis ganz oben und ber"uhrte sanft die zarteste Stelle. Weisse Schaumblasen liebkosten weich ihren Busen. Sie streichelte sich am Unterleib und versp"urte den unwiderstehlichen Wunsch, ihren K"orper abzulecken. Ihr Finger glitt nach unten und begann "uber ihre seidige Muschi zu streichen.
Sie drehte die Dusche auf und richtete den lauwarmen Wasserstrahl auf ihre rosigen Schamlippen. Sie schloss die Augen und stellte sich vor, wie ein dickes pralles Glied in ihre heisse, hungrige Liebesh"ohle eindrang.
Ihr K"orper bebte, aber sie geriet nicht in Ekstase. Sie war allzu sehr mit der Vorbereitung auf den Abend besch"aftigt. Lebhafte Tr"aume von Geld liessen ihr keine Ruhe. Sie hatte noch gar keine Ahnung, um welche Summe es gehen w"urde.
Ein edles Restaurant direkt in der Mitte der Stadt empfing sie freundlich. Die Innenausstattung des pr"achtigen Lokals war im Stil von Picasso gestaltet. Ein angenehmer, ruhiger Ort. Ihre besondere Aufmerksamkeit erregte die Decke, an der eine vergr"osserte Nachbildung des Gem"aldes „Schlafende Bauern“ angebracht war.
Die Wahl des Restaurants erfreute sie. Sie interessierte sich schon lange f"ur Kunst und die „verr"uckten“ Maler hatten es ihr meisten angetan. Sie kannte viele Bilder und deren Titel. Unbeirrt, grazi"os, mit einem milden L"acheln trat sie in den Saal und suchte nach dem Zuh"alter. Der Mann erwartete sie an einem Tisch ganz in der Ecke des Raums. Es schien, als ob er sich absichtlich vor den Menschen versteckte. Sie setzte sich mit einer herausfordernden Drehbewegung der H"ufte. Ihre Augenlider waren halb geschlossen, die Lippen leicht gespitzt. Sie schaute ihm direkt in die Augen.
„So eine Gaunerin! Das kannst du aber gut! W"urstchen f"ur Mademoiselle?“, fragte Artschik scherzhaft mit einem Funkeln in den gl"uhenden "Augelein.
„Sp"ater… Es ist nicht eilig.“
W"ahrend des Abends war Nata ganz auf der H"ohe. Sie erz"ahlte dem beschr"ankten Zuh"alter von Kunst und bewunderte seinen feinen Geschmack bei der Auswahl des Restaurants. Er h"orte mit Vergn"ugen die Komplimente. Besonders aus ihrem Mund klangen sie aufrichtig und irgendwie unschuldig. In Wirklichkeit mochte er in diesem Restaurant einzig und allein die Bratkartoffeln. Von der Schmiererei an der Decke h"orte er zum ersten Mal. Er h"atte nie gedacht, dass dieses Zeug so ber"uhmt war. Aber er war ganz zufrieden mit der Reaktion seiner knusprigen Gespr"achspartnerin.
„Ich kann ihr ewig zuh"oren“, dachte er, aber der Sinn ihrer Rede entging ihm. Er wandte kein Auge von ihren vollen Lippen. Das Luder ass mit Absicht langsam. Natalja verf"uhrte ihn, aber mit jeder Minute wurde auch ihre eigene Erregung st"arker. Sie hielt es kaum noch aus und schlug impulsiv vor, sich gemeinsam zur"uckzuziehen. Ohne lange zu "uberlegen, verlangte er die Rechnung. Das heisse P"archen verliess das Lokal und ging zum Taxistand.
„Frei?“, fragte Artschik und "offnete die T"ur.
„F"ur Sie immer frei!“, erwiderte der Taxifahrer und blickte mit Interesse auf Natalja. Der Zuh"alter war ihm anscheinend bekannt.
„Zu den Zarenb"adern, bitte!“
Im Taxi war es warm und gem"utlich. Das M"adchen entspannte sich, legte den Kopf auf Artschiks Schulter und begann, sein angeschwollenes Glied mit den Fingern zu streicheln. Dabei steckte sie liebkosend ihre zarte Zunge in sein Ohr.
Das Taxi hielt vor einem sch"onen Geb"aude. Natalja war so erregt, dass ihr Unterleib brannte.
„Komm rein, S"usse!“
Als sie das Zimmer betrat, wurde sie "uberrascht. Dort sassen noch zwei M"anner. Etwas erstaunt begriff sie, dass dies eine Art Pr"ufung ihres verschlagenen Zuh"alters war, und beschloss, hier und jetzt die Geldfrage zu besprechen. Artschik las die Frage in ihren Augen und erwiderte sofort, noch bevor sie es schaffte, den Mund aufzutun:
„F"ur Gruppensex zahlen wir gew"ohnlich 300 Dollar, aber weil du neu und keine Professionelle bist, kriegst du 200.“
„Selbst schuld, wenn du immer noch meinst, dass es auf der Welt jemanden gibt, der professioneller ist als ich!“
„Du traust dir ganz sch"on viel zu! Du bist doch bloss eine einfache Hure! Nimmst du 200, dann zieh dich aus! Wenn nicht, hau ab!“
„Erst zeige ich euch, was guter Sex ist!“, sagte sie mit sicherer, sogar erhobener Stimme und zog sich aus.
Die drei M"anner wechselten fliegend die Kondome und st"urzten sich auf Natalja, die wie in Agonie verfiel. Sie lutschte ihre Schw"anze und steckte sie sich in alle L"ocher. So wohl wie jetzt hatte sie sich noch nie gef"uhlt. Die M"anner sp"urten das und verdrehten die Augen vor Lust. Artschik hatte so was schon lange nicht mehr erlebt, schon gar nicht mit einer k"auflichen Frau, einer Nutte. Die Kurtisanen machten ihre Arbeit gew"ohnlich halbherzig, nur f"ur Geld. Aber sie! Der liebe Gott selbst hatte sie zu ihm geschickt!