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ЖАНРЫ

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„Hallo? Hallo?

So ein Schwein! Legt einfach auf! L"auft in aller Ruhe durch die Stadt! Ohne mich! Wo wohnt er "uberhaupt? Gute Frage! Warum bin ich nicht fr"uher draufgekommen? Vielleicht ist er verheiratet? Hat einen Stall voll Kinder? Jede Menge Geliebte? Sitzen genauso weggesperrt wie ich, die Doofen. Was bin ich f"ur eine Idiotin! Was habe ich mir alles eingebildet! Was soll ich denn jetzt Mama sagen? Und Saweli, Scheisse… Gut, ich rede mit ihm, wenn er kommt. Dann sehe ich weiter. Also, ich gehe jetzt zur Uni und gucke, was dort Interessantes los ist.“

Als sie abends nach Hause kam, sah sie Schakro auf dem Sofa liegen. Erfreut st"urzte sich Natalja auf ihn. Sie vergass f"ur einen Moment ihre Unterhaltung am Morgen und machte Liebe. Ein Gef"uhl der Gl"uckseligkeit durchstr"omte sie.

Danach lagen sie m"ude im Bett, tranken Sekt mit Erdbeeren und plauderten friedlich. Bei diesem Gespr"ach erfuhr sie, dass er gar nicht vorhatte, mit ihr zusammen zu leben. Er habe viel zu tun, seine Gewohnheiten seien solcher Art, dass er sie mit niemanden teilen k"onne. Und es sei nicht sein Stil, voreilige Entscheidungen zu treffen, die sein Leben beeinflussen k"onnen. Er bat das M"adchen, etwas abzuwarten, um einander besser kennenzulernen und sich aneinander zu gew"ohnen. Er liess sie hoffen, dass eine Familiengr"undung in Zukunft m"oglich w"are. Seine Worte "uber die grosse und reine Liebe klangen s"uss.

Natalja war nicht begeistert von dieser L"osung der Familienfragen. Sie wollte ihren Geliebten "uberreden, so schnell wie m"oglich in ein gemeinsames Nestchen umzuziehen. Aber er blieb unbeirrbar und fest in seinen "Uberzeugungen. Die Sch"one musste aufgeben und sich dem starken Geschlecht beugen. Er war schliesslich der Mann ihrer Tr"aume!

„Liebst du mich wirklich?“

„Wenn ich dich nicht lieben w"urde, w"are ich nicht hier.“

„Ich bin sehr gl"ucklich mit dir und will von dir eine Tochter haben!“

In den n"achsten Monaten besuchte er sie dreimal in der Woche, brachte ihr Blumen und teure Geschenke mit. Aber "uber Nacht blieb er selten, und das machte die junge Dame sehr traurig. Sie langweilte sich allein. Sie war doch eine junge Frau und wollte ihr Vergn"ugen haben. Das ewige Warten machte das Leben unertr"aglich. Er sagte nie, wann er kommen w"urde. Wenn sie nicht da war, wartete er einfach in der Wohnung auf sie und ermahnte sie, dass sie zu jeder Tageszeit zu Hause sein sollte, alleine nat"urlich. So konnte sie selbst nichts in ihrem Leben planen. Sogar eine gew"ohnliche Party mit Freunden schien ihr unm"oglich.

Natalja beschloss, Artschik anzurufen. Sie wollte ein bisschen plaudern, erfahren, wie es in der „Welt der Unzucht“ so lief, sich ein wenig mit Geschichten "uber die Huren, ihre perversen Kunden oder einfach Arschl"ocher vergn"ugen. Sie w"ahlte. Ihr Anruf erfreute den Zuh"alter so sehr, dass er dem M"adchen vorschlug, nach der letzten Vorlesung vorbeizukommen. Gerne stimmte sie zu. „Ein bisschen Entspannung k"onnte ich gebrauchen“, dachte sie, befreite weisse Locken von einem Gummiband, legte Haarb"uschel auf die H"uften, legte eine Schulter frei und senkte ihren Blusen"armel.

Bei ihrem alten Bekannten angekommen, erz"ahlte sie ihm von ihrem unertr"aglich langweiligen Leben. Anfangs war es ihr erschienen, als ob alle Tr"aume in Erf"ullung gegangen w"aren, aber aus irgendeinem unverst"andlichen Grund war alles trotzdem nicht sch"on. In ihren Tr"aumen sah alles ganz anders aus.

Dabei konnte sie doch selbst gutes Geld selbst verdienen. Aber sie bildete sich ein, verliebt zu sein, und das nicht in irgendeinen Heini, sondern in einen Banker. Artschik h"orte ihr aufmerksam zu und strich ihr zart mit einer Hand "ubers Haar. Die andere steckte er ihr zwischen die Beine und sp"urte, wie ihr Slip feucht wurde. Das M"adchen atmete schnell und sprach immer langsamer.

„Immer mit der Ruhe, Schatzi“, fl"usterte er z"artlich. Er kannte alle Punkte an ihrem K"orper, bei denen sie die Beherrschung verlieren w"urde. Der Verf"uhrer kannte diesen traumhaften K"orper wie seinen eigenen. Viele berauschende Stunden hatte er beim Studium seines Ideals verbracht und hielt den Launen der Sch"onen nicht stand. Er saugte sein Genusselixier aus ihr.

Sie verschwand, nachdem sie endlich ihre Befriedigung gefunden hatte. Die Liebe ist das eine, der Sex zum Spass, wie ihn jede Frau braucht, ist das andere. Man kann nicht jeden Tag sein Lieblingsgericht essen und es dann noch lecker finden.

Das M"adchen gab seinem ehemaligen Zuh"alter einen Abschiedskuss und ging nach Hause.

Artschik war begeistert von ihrem Treffen. Endlich kam sein Brillant zur"uck. Zur Feier seines Sieges schenkte er sich einen Whiskey ein und w"ahlte Schakros Nummer.

Er erz"ahlte von dem unerwarteten Besuch seiner Geliebten, berief sich auf die m"annliche Solidarit"at, enth"ullte das wahre Gesicht der unverbesserlichen, hinterh"altigen Huren, und fast unter Tr"anen schloss er seine Rede:

„Keine Sorge, mein Freund, ich finde einen angemessenen Ersatz. Tausende Frauen tr"aumen davon, ein Leben zu f"uhren, wie du es f"ur diese Nutte geschaffen hast!“

Schakro schwieg, schlicht und kalt, und sp"urte eine brennende Wut in sich wachsen. Noch niemand hat ihn je so erniedrigt! Seine m"annliche W"urde war so stark getroffen, dass er dachte, er w"are in diesem Augenblick bereit zu t"oten.

Als Artschik das Freizeichen h"orte, schrie er erschrocken: „Hallo? Hallo?

Drecksack, bl"oder! K"onnte wenigstens danke sagen f"ur so eine wertvolle Info! Ich h"atte sie ihm verkaufen sollen! Aber gut! F"ur die n"achste Nutte zahlt er mir das Dreifache! Arschloch!“

Eine Sekunde dachte er an Natalja. Dann straffte er seine Schultern und grinste wie ein fetter Kater. Er vermisste sie, ausserdem arbeitete sie besser als alle anderen. Sie verstand es, auch die schmutzigsten W"unsche der Kunden zu befriedigen. Die Hoffnung auf ihre R"ucker erregte ihn. Er trat vor den Spiegel und holte sein halb angeschwolles Glied heraus. Er verzog das Gesicht, als wollte er Natalja nachahmen, wie sie noch vor zehn Minuten seine violette Eichel geschluckt hatte.

Natalja "offnete die T"ur ihres goldenen K"afigs in bester Laune. Auf einem Bein h"upfend, zog sie ihre Schuhe aus.

Sie h"orte ein Ger"ausch. Ihr Liebster war zu Hause. Das freute sie sehr. Sie lief schnell in die K"uche und erstarrte.

Am Tisch sass ihr Schatz mit blutunterlaufenen Augen. Im Nu sprang er vom Stuhl auf, war mit einem Satz neben Natalja und liess seine Faust auf ihr Gesicht donnern. Sie st"urzte zu Boden und schluchzte krampfhaft. Schakro liess nicht von ihr ab, sondern traktierte er sie mit Fusstritten. Sie versuchte, ihr Gesicht mit den H"anden zu sch"utzen, und rief entsetzt um Hilfe. Die Fusstritte hagelten wahllos, es gab keinen Schutz. Seine Schuhspitzen rissen ihr die Haut an den H"anden auf und drohten, ihr sch"ones Gesicht zu entstellen. Als er die offene Wunde an ihrer Schl"afe bemerkte, verliess er hastig die Wohnung, befahl aber zuvor seiner Leibwache, einen Arzt zu holen, der sie untersuchen sollte, ohne Fragen zu stellen.

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