Положеніе русскихъ пленныхъ въ германіи и отношеніе германцевъ къ населенію занятыхъ ими областей царства польскаго и литвы
Шрифт:
Врачи, получивъ такой приказъ (къ сожал?нію онъ не дошелъ до меня), но дали письменный, мотивированный отказъ отъ исполненія его, указывая въ то же время вообще на недопустимость избіеній и истязаній, которымъ подвергаются пл?нные въ указанномъ лагер?.
Результатомъ этого заявленія врачей и было изданіе приводимаго зд?сь документа, причемъ и зд?сь комендантъ солгалъ. Онъ пишетъ: «habe ich die Erlaubniss gegeben …», на самомъ-же д?л? въ первомъ своемъ приказ? онъ давалъ не «Erlaubniss» — позволеніе — а «Befehl», т. е. приказаніе явиться за палками и нагайками и прим?нять ихъ, какъ сказано выше.
Приложеніе II.
Въ этой стать? авторъ говоритъ сперва о транспортировк? раненыхъ, о борьб? съ газами, и т. д. зат?мъ переходитъ къ вопросу о пл?нныхъ:
«In etwa zweifunftel der bestehenden Lager haben wir Epidemien gehabt, und zwar Cholera, Fleckfieber, Ruckfallfieber. Von Pocken sind nur 6 Felle vorgekommeh. Ich bemerke, das jeder Gefangene, der in unsere Lager hineinkommt gegen Pocken, Typhus, Cholera geimft wird, und das unsere Gefangenenlager allmoglich so eingerichtet sind, das wir jeden Gefangenen, der sich in ihnen auf halt, alle acht Tage durch die Duschebad mit nachfolgender Abseifung und auch seine Kleidungstucke in Dampf und heiser Luft desinfectieren konnen. Seitdem, das der Nachdruck durchgefurt ist sind wir so gut wie Fleckfieber frei. Ich betrachte es als eine ganz gut erordentliche leistung das Fleckfieber aus den Gefangenenlager herausgebracht worden ist. Leider ist bei diesen Massnahmen auch eine Reihe von Sanitatspersonal erkrankt, und wir haben, wie Sie alle wissen, sogar eine grosse Menge fon Todesfallen zu bedauern. Von deutschen Arzten sind an Fleckfieber 24 erkrankt u. 14 davon gestorben, also 58 %. Es ist ganz ausesrordentlich auffallig, wenn man bemerkt wie gering die Mortalitatziffer daggeen bei der Gefangenen-Fleckfieberkranken, gross gewesen ist, und wenn man bedenkt das von den russischen Aerzten, von denen allerdings nur 6 erkrankt sind — nur 1 gestorben ist… Bei den Wachmannschaften die die Lager zu bewachen haben, ist auch eine Reihe von Erkrankungen vorgekommen, aber nur 1 gestorben, 4 Falle von Ruckfallfieber, dagegen 216 Flecktuphuserkrankungen mit 18,1 % Mortalitat gegenuber 7,8 % bei den Russe»
Дал?е онъ объясняетъ, почему такъ много н?мецкихъ солдатъ бол?ло:
«Da muss mann aber die Verhaltnisse in einem solchen Lager berucksichtigen. Die Russen nahern sich doch etwas leicht den Wachmannschaften und man hat auch so allerlei kleine Tucken mit der Zeit kennen gelernt. Man hat gesehen dass sie die mit Lausen behafteten kleidungsstucke oder Flicker den Wachtmannschaften zugeworfen haben, viele Zigarettenhulsen mit Lausen bewaffnet und dann den vorubergehenden Soldaten angepustet.
«Alles das ist beobachtet worden … ahnliches gilt fur das Ubergreifen in die burgerlichen Bevolkerungskreise. Es sind in der Zeit so weit wie ich habe feststellen konnen in der burgerlichen Bevolkerng 42 Falle von Cholera, 1 Fall von Ruckfallfieber, 22 Falle von Fleckfieber u. 12 Pockenfalle vorgekommen. Ich glaube, das, auch da ahnliche Verhaltnisse statgefunden haben wie ich sie fur die Wachmannschaften geschildert habe».
Статья оканчивается восхваленіемъ санитарной организаціи и энергіи н?мецкихъ врачей.
Приложеніе III.
«Russische Gefangene in Lowiez».
Am 17 Dezember ruckten unsere Truppen in Lowiez ein. Als Quartierort ist mir Lowiez einige Zeit danach bestimmt worden. Mein Quartier musste ich durch russische Gefangene erst reiniegen lassen. Es dauerte lange als durch die notwendigen Requisitionen aus den vier kalen Wanden ein bewonhbares Raum wurde. In den Wochen, die ich in Lowiez verweilte, wurden mehrere russische Gefangene eingebracht. Mitten, auf dem alten Ring, dem grossen Marckt-platz von Lowiez, steht die doppellturmige Hauptkirche der Stadt. Das von einer hohen Mauer umgebene Gotteshaus musste zum Sammellager der gefangenen Russen und der mitunter recht betrachlich anschwellenden Zahl der Spionage verhafteten, gemacht werden. Bis zu 4.000 Mann haben dort schon an einem Tage interniert mussen. Die Kirche hat naturlich, seit dem sie ein Massenquartier der Gefangenen wurde, in bedauerns Werter weise gellitten. Einmal brach sogar ein Brand im innen des Glockenturmes durch feuerfangendes Stroh aus. Es gelang, zum Gluck, ihn zu loschen und damit die Orgel zu retten, die bereits gefahrdet war. Die kalten Frostnachte mit ihr,en rauhen Ostwinden wurden zu verfuhren; das Holz reisste, und was russische, einmal… (пропущено слово — прим. авт.)… Zerstorungssucht in kurzer Zeit leisten konnte, gescha hier: das alte wurdige und feierliche Gestuhl vor dem Hauptaltar wurde ein Frass. des Feuers, die die auf den kalten Steinfliesen der Kirche lagernden Gefangenen unterhielten. In einer Januarnacht betrat ich wieder einmal die Kirche. Schneegeflock umfing mich auf der «Zdunslca Ulizca», der neugetaufte «Hindenburgstrasse», und ich ging mit ganz unkriegsmassigen Heimatgedanken, wie sie wohl jedem gelegentlich auffliegen — dem alten Ring entgegen. Gross und prachtig in seinem Winterschmuck stand das verschneite Gotteshaus in der mitte des weiten Marcktplatzes, und aus seinem innern leuchteten durch die hoclien scheibenlosen Fenster die roten Flammenscheine der Russenfeuer. Langsam ging ich uber den Marckt, dem kapellenartig umbauten Haupttor der Kirchenumfriedung entgegen. Uber den stillen vorhof betrat ich durch das Hauptportal das Gotteshaus. Pfantastitch, in der Art Hoffmanscher Erzalungen… (пропущено два слова — прим. авт.).. Menschen und Dinge voruber. Meister Adolf von Menzels Auge und Hand hatten in dem Bilde wurdiges motiv gefunden. Es war ein Schwirren, ein Brodeln, ein ruheloses hin und her von Stimmen und Farben.
Ein scharfer wie nach faulendem Juchten: unreine Luft, Schweis, qualm dazswichen der dumpfe Gestank alten, verschmutzten Strohs stieg in die Nase hinein, benahm den Atem; es legte sich ein Beklemung schwer auf die Brust… Wohl uber zwanzig Lagerfeuer schlungen auf von brauen zerflatterrnden Rauchschwaden uberbrannt leckten die gluhenden Flammen in eine nachtliche Dammerung hinauf, und um jede der vielen Feuerstatten lagen, knieten und hockten die Gefangenen von denen in dieser Nacht uber 2.300 Mann in der Kirche untergebracht worden. Ich sah in ein massloses Durcheinander hinein. Stimmen, unentwierrbar, dumpf, und uncheimlich kochten und brodelten. Waren das Menschen, die sich Tierlmft, so urwel tmassig um die hochauilodernden Brande znsf mmenrollten? Verwilderte wesen, die mit einer Widerwartigen grauschwarzen Schmutz, kruste bedeckt waren. Schmutzige, blutige Verbande dunkelrot eingetrocknet an Kopfen, Fussen und Handen. Hier und da ein schmerzvolles ausstonen auf einem seitlich errichteten Strohlager. Mitten durch die wilde Schar ging ich hindurch; in die Ecken in dunkeln Knaueln; zusammengezogen schliefen die Gefangenen auf den Steinfliesen; sie lagen in den Nischen der Altare, ja sogar darauf, denn die Holzplatte des Altars war nicht so hart und kalt wie der Kirchenboden. Manchem Sibirier diente die lieche Pelzmutze, die Papacha, als Kopfstutze an der Wand. Gar wild und unheimlich wirkte der Anblick einiger Kosaken die verwundet, in zerfetzte Mantel gewickelt abseitz zwischen bessarabische Mannschaften hockten, unter den zottigen hohen kugelrunden Fellmutzen schauten dichte, schmutzstarrende Haarbuschel hervor, und es war nur schwer zu unterscheiden, wo der Menschliche Haarwachs sich von der tierischen Pelzmutze trennte. Als ich schlisslich wider in die klare winterliche Nachtluft hinaustrat, atmete ich auf, als ob ich selber aus harter Gefangenschaft befreit worden sei… Russiesche Gefangene kommen und gehen. Am Morgen sassen sie schon in aller. Fruhe auf der Umfassungsmauer der Kirche, drangten sich hinter den eisenen Torgittern und schrien nach Brot: «Chleba, Chleba». Oftmals habe ich herzlich lachen mussen, wen sie halb uber die Mauer gelehnt, in lauten Zurufen miteinander wetteifernd um die Liebe der lowiezer Handelsleute stritten: «Du Jud! Ech auch Jud! Ech bin hungrich. Kimm! Nimm Geld! Gieb Brot!» Und die Glaubensbruder kamen und brachten ihnen, was sie haben wollten. Doch zuerst das Geld, denn das Brot war teuer… und: «Geschaft ist Geschaft.»
Приложеніе IV.
I. Заразныя бол?зни среди военнопл?нныхъ въ Германіи.
Препровожденный Главнымъ Управленіемъ Генеральнаго Штаба переводъ выдержки изъ германской радіотелеграммы о забол?ваніяхъ военнопл?нныхъ дизентеріей, пятнистымъ тифомъ, багряной лихорадкой и туберкулезомъ (стр. 9—10).
«Забол?ванія тифомъ въ настоящее время стоятъ на такомъ же низкомъ уровн?, какъ и у германскаго гражданскаго населенія; также обстоитъ д?ло и съ забол?ваніями дизентеріей. Лишь багряная лихорадка, бол?знь, совершенно незнакомая Германіи до войны, захватила значительное число жертвъ. Посл? того, какъ было установлено, что платяная вошь переноситъ заразу, германскимъ изсл?дователямъ удалось быстро найти способъ борьбы съ пятнистымъ тифомъ. Число забол?ваній быстро упало, бол?знь совершенно исчезла, новые заносы заразы русскими военнопл?нными изъ лагерей подавлены въ кратчайшій срокъ. Улучшеніе вс?хъ санитарныхъ оборудованій въ лагеряхъ военнопл?нныхъ повлекло за собою уменьшеніе числа забол?ваній и смертныхъ случаевъ. 1 августа 1916 г. въ Германіи было 1 663 794 военнопл?нныхъ, изъ которыхъ за два года войны умерло всего 29 297 челов?къ. На каждую тысячу пл?нныхъ 17,7 смертныхъ случаевъ. Отъ туберкулеза умерло 6032 челов?ка, отъ пятнистаго тифа 4201, отъ ранъ — 6270 и отъ другихъ бол?зней — 6603. Большое число туберкулезныхъ объясняется т?мъ, что государства согласія призвали на фронтъ очень большое количество больныхъ туберкулезомъ. Туберкулезные переведены въ особые лагери и находятся въ особыхъ лечебницахъ. Количество забол?ваній туберкулезомъ уже значительно понизилось, благодаря превосходному врачебному присмотру. Такъ какъ многочисленные паціенты отпускаются изъ лечебницъ, то пребываніе тамъ даетъ имъ не только физическое облегченіе, но и приноситъ духовно нравственное умиротвореніе. Это подтверждается т?мъ, что изъ 1000 военнопл?нныхъ покончили самоубійствомъ лишь 0,10, тогда какъ въ 1911 г. во французской арміи число самоубійствъ составляло 0,19, а въ русской — 0,28 на тысячу».
Къ приведенной выдержк? я долженъ сд?лать поясненіе, что «багряной лихорадки» вообще въ терминологіи медицинской не существуетъ, и н?мцы подъ этимъ названіемъ показывали случаи сыпного тифа. Дал?е количество туберкулезныхъ больныхъ зависитъ отнюдь не отъ того, что государства согласія призвали на фронтъ очень много больныхъ туберкулезомъ, а какъ я уже сказалъ, это явилось результатомъ полнаго истощенія организмовъ пл?нныхъ, поэтому и эпидеміи туберкулеза стали свир?пствовать съ середины 1915 г. и съ начала 1916 г. Такъ что въ настоящее время туберкулезныхъ больныхъ нужно считать многими десятками тысячъ. Насколько мн? изв?стно, для туберкулезныхъ больныхъ нижнихъ чиновъ существуетъ только весьма ограниченное число лагерей. Я слыхалъ только о Шпротау и Черск?, которые ни въ коемъ случа? не могутъ вм?стить въ себя всего этого громаднаго количества туберкулезныхъ. Они разбросаны по вс?мъ лагерямъ, и ихъ можно найти на всевозможныхъ работахъ. Въ лазаретахъ при лагеряхъ, тамъ гд? санитарныя условія поставлены въ бол?е или мен?е сносныя гигіеническія условія, для больныхъ туберкулезомъ отводятся ц?лые бараки, гд? ихъ пом?щается по сотнямъ челов?къ. Говорить о какомъ-нибудь пониженіи забол?ваніи туберкулеза, это значитъ совершенно искажать д?йствительность.
Къ какимъ-же способамъ «нравственнаго умиротворенія» приб?гли н?мцы вы вид?ли изъ всего вышеизложеннаго.
Сообщеніе французскаго врача Гюгонне о положеніи русскихъ военнопл?нныхъ въ Ингольштадт? въ Германіи (стр. 28. Тамъ же).
«Отд?лъ генералъ-квартирмейстера Генеральнаго Штаба препроводилъ въ Главное Управленіе копію сношенія нашего генеральнаго консула въ Марсел? отъ 8 октября сего года, (1916 г.), въ какомъ сношеніи сообщается, что прибывшій въ Марсель изъ н?мецкаго пл?на французскій врачъ г. Гюгонне явился въ императорское генеральное консульство и сообщилъ свои наблюденія относительно находившихся съ нимъ вм?ст? въ пл?ну въ форт? Принцъ Карлъ, въ Ингольштадт? русскихъ пл?нныхъ. По словамъ г. Гюгонне, положеніе нашихъ пл?нныхъ весьма тяжело. Прежде всего люди страдаютъ отъ недостатка питанія. Весьма существенную поддержку пл?ннымъ оказываютъ получаемыя съ родины деньги и посылки, но въ этомъ отношеніи положеніе русскихъ пл?нныхъ хуже положенія французскихъ, потому что русскимъ почти ничего не посылаютъ съ родины.
Что же касается д?ятельности испанскихъ дипломатическихъ представителей, то г. Гюгонне заявилъ, что испанское заступничество существуетъ лишь на бумаг?. По недостатку энергіи испанскіе дипломаты не оказываются на высот? положенія и не приносятъ никакой пользы русскимъ и французскимъ пл?ннымъ въ Германіи. Въ совершенно иныхъ условіяхъ, по словамъ г. Гюгонне, находятся англійскіе пл?нные въ Германіи, пользующіеся защитой американской дипломатіи, проявляющей много энергіи при исполненіи принятыхъ на себя обязательствъ.
Въ заключеніе г. Гюгонне затронулъ вопросъ о настроеніи находящихся въ н?мецкомъ пл?ну русскихъ офицеровъ польскаго происхожденія и магометанскаго испов?данія. По его ув?реніямъ, н?мцы долго пытались склонить этихъ лицъ перейти на сторону Германіи. Одною изъ м?ръ склоненія нашихъ офицеровъ изъ поляковъ и магометанъ, была отправка ихъ въ лагери, гд? находились пропагандисты. Такъ содержавшійся въ форт? Принцъ Карлъ капитанъ 105-го п?хотнаго полка Войткевичъ былъ увезенъ съ этой ц?лью на время въ другой концентраціонный лагерь, но. старанія н?мцевъ ни къ чему не привели, и онъ былъ возвращенъ обратно въ фортъ Принцъ Карлъ.
Подобная же и столь же безусп?шная попытка была, сд?лана съ штабсъ капитаномъ одного изъ финляндскихъ полковъ Амахукали.
Разставаясь съ докторомъ Гюгонне, названные офицеры Войткевичъ и Амахукали просили его, если онъ встр?титъ русскихъ офицеровъ, разсказать имъ, что находящіеся въ пл?ну русскіе офицеры польскаго происхожденія и магометанскаго в?роиспов?данія свято чтутъ присягу передъ государемъ императоромъ и передъ своею великою Родиною».